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Modellmager

Feenhaft schmal
diese Körper,
ohne Rundes hier und
Rundes dort, eben am
total richtigen Ort


Die Sucht, sich selbst
zu verzehren und nicht
mit Macht der eigenen
Zerstörung zu wehren


Bei den Modells ist es
das Geld, das verlockt,
selbst auf die Gefahr
hin, sich von der
Weiblichkeit weg und
zur Kleiderstange hin
zu entwickeln


Ein sehr gefährliches
Körperbild und eine
Branche, die es leider
immer noch propagiert

 

Sonntag, 12. April 2015

Ein guter, informativer Artikel
in der Rhein-Neckar-Zeitung

Zeitungsausschnitt
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Kommentare

von bruni am 3.6.15

liebe fee, jetzt habe ich schallend gelacht, wie eine hundehütte…, das ist ja mal ein vergleich, aber irgenwie stimmt er auch. oh ja, ein sehr ernstes thema u. es machte mir schon viel sorge u. kummer…

von Karfunkelfee am 1.6.15

Wie kommst Du bloß darauf, dass Feen keine Kurven haben…?
Ich protestiere.
Ich habe zwar nicht so viele (vor allem nicht vorne und hinten…na ja…) aber in der Mitte und obendrauf der Kopf und…und…

Ein ernstes Thema, Bruni und ein wichtiges. Das Schönheitsideal kann ein Hungerhaken nicht sein, oder?
Eine Frau sollte sich doch auch weich anfühlen und nicht nur wie eine Hundehütte sein: In jeder Ecke ein Knochen…
oh…pöse…:)

von bruni am 27.4.15

ja, es ist eindeutig eine Sucht u. sobald sie zur Sucht geworden ist, haben wir es mit einer Krankheit der Seele zu tun.
Schwierig, davon loszukommen…sehr schwierig

Die Rubenszeiten, liebe MARLIS, die kommen evtl. wieder, aber das würde noch lange dauern, denn erst mal sind die langbeinigen Stecken angesagt. Aber in der Mode, und dazugehört ein bestimmtes Körpergefühl, sind es immer Wellenbewegungen. Wie lange sich die Welle auf dem aktuellen Level bewegt, das kann wohl keiner vorhersagen.
Ich glaube auch, daß die Fülle wieder angesagter wird, aber nur bei einer mutigen Gruppe von Frauen, vielleicht eilen dann andere hinterher - wer weiß.
Zu wünschen wäre es.
Dir herzliche Grüße zum Montagmorgen von
Bruni

von Marlis Hofmann am 26.4.15 - http://wederwill.wordpress.com

‘Die Sucht, sich selbst
zu verzehren…’ liebe Bruni du schreibst es genau richtig - es ist eine Sucht und damit ist das Loskommen vom falschen Körperbild nicht einfach und oft ohne professionelle Hilfe gar nicht möglich. Lächelnd lese ich von den Rubens-Zeiten. Werden sie jemals auch nur ansatzweise zurückkehren? Wer weiß?
Liebe Abendgrüße sendet dir Marlis

von bruni am 21.4.15

Was für schöne ehrliche Worte, liebe Mathilda. Tja, eine Krankheit zehrt dann schnell noch das weg, was so wichtig war… Dann doch besser etwas fülliger und rundum gesund. Wir sollten unsere Pfunde lieben. Meinst Du nicht auch?
Lächelnde Grüße von Bruni

von Mathilda am 20.4.15 - http://einfachtilda.wordpress.com

Oh, so mager war ich einst auch und fand das ok. Dann wurde ich krank und nahm noch mehr ab, das sah dann schon nicht mehr schön aus und mit Aufbaunahrung habe ich dann etwas an Gewicht zugelegt, war aber immer noch schlank. Nun, das hat sich nach den Wechseljahren gelegt und ich kämpfe gegen überflüssige Pfunde, aber die wollen nicht weichen.
Magersüchtig war ich aber nicht, nur eben immer und sehr lange schlank, bis weit über 50.

Liebe Grüße von Mathilda

von bruni am 14.4.15

ja, genau das ist das Problem, dieses Nacheifernwollen, weil es doch Reiche, Schöne, Berühmte vorführen, liebe Mia
Deshalb wäre es gut, wenn statt der Klappergestelle hübsch gerundete Frauen diese Mode vorführen würden, dann würden die, die genau das tragen wollen u. das nötige Kleingeld dazu in Hülle u. Fülle zu besitzen scheinen, sich auch wieder ein bissel was anfuttern u. das Problem würde sich nach und nach verringern. Das Schönheitsideal könnte sich ändern, natürlich sehr langsam, aber stetig. Es wäre lebenswichtig.
Liebe Morgengrüße von Bruni

von sichseinlassen am 13.4.15 - http://sichseinlassen.wordpress.com

Das ist wirklich ein Unsinn und schön ist es auch nicht. Wenn nur nicht so viele diesem Bild nacheifern würden.

von bruni am 13.4.15

Liebe DIANA, ja, wo ist das Auge für´s rechte Maß geblieben, das frage ich mich auch. Wieso sind die Modedesigner so erpischt auf Kleiderhakenfrauen?
Warum machen sie die Mode für den Laufsteg in den allerkleinsten Größen, die es gibt? Und sie geben ein Diktat vor, dem alle dort Beschäftigten hörig sind .

Die Magersucht als Krankheit ist anders, sie deutet sich anders an,  hat seelische Ursachen, die mit Mode erst mal nichts zu tun haben.

Das Schönheitsideal müßte sind ändern, dringend. Manchmal hört man von Ansätzen, auch mal von einer Modenschau für Mollige, aber das alles sind Ausnahmen, es reicht nicht.
Liebe Grüße an Dich und für Deine Gedanken.

von bruni am 13.4.15

Liebe ANNA-LENA, viele merken es zu spät u. andere bemerken es, aber das Geld fließt reichlich u. dafür wird so einiges in Kauf genommen.
Das Schlimme ist aber auch, daß viele junge Mädchen diesen “Ideal"maßen entgegenstreben u. irgendwann kommen sie an einen Punkt, an dem sie nicht mehr in die Normalität zurückfinden, in der Magersucht ankommen u. alleine und sich ohne Hilfe von Therapeuten und Ärzten nicht mehr zurechtfinden.
Liebe Grüße in Deine erste Schulwoche nach den Osterferien von Bruni

von diana am 13.4.15 - http://versspruenge.wordpress.com

wuah, das model auf dem foto sieht gruselig aus!!
wo ist das auge fürs rechte maß geblieben? nicht zu dick, nicht zu dünn, dann ists doch gut.
das schlimme ist, dass die (magersüchtigen, wobei das ja eine krankheit ist, dieser druck hier kommt ja eher von außen) frauen den blick für ihren körper verlieren, die selbstwahrnehmung stimmt nicht mehr ... ja, dem muss wirklich entgegengesteuert werden! (aber das ganze fängt ja schon im elternhaus an; an den (uns) eltern liegt es, was wir unseren kindern vermitteln.)
ein wichtiges thema, liebe bruni, immer wieder, danke für die zeilen!
herzliche grüße
von diana

von bruni am 13.4.15

Tja, liebe Petra,  da hast Du nicht unrecht, aber ich habe es tatsächlich mit Absicht gebraucht u. auch mit dem Gedanken, daß sich der Leser seine Gedanken darum macht u. hier kommen sie ja schon *lächel*.
Es gibt noch die wohldosierte Mitte, die gerundeten Formen, mit schlanken, aber nicht spindeldürren Beinen.
Das empfinde ich als schön und schön weiblich *g*
Herzliche Grüße zu Dir von Bruni

von Anna-Lena am 13.4.15 - http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Meist merken diese “püppchen” erst viel zu spät, was sie sich und ihrem Körper damit angetan haben.

Ich grüße dich herzlich zur neuen Woche,
Anna-Lena

von petra am 13.4.15

Feenhaft stelle ich mir anders vor, liebe Bruni. Das sind alles Hungerhacken für mich. Allerdings ist das Gegenteil von mager, nämlich dick und übergewichtig, auch gefährlich, wie eben alle Extreme.
Liebe Grüße in die neue Woche zu dir,
Petrap

von bruni am 13.4.15

Lieber FINBAR, einiges wird unternommen, nicht nur in Frankreich, aber es ist mehr als mager, was bisher herauskam.
Diese Bilder müssen von den Laufstegen verschwinden u. aus einigen Zeitschriften, wobei die Brigitte eine gute Ausnahme ist, wie ich gelesen habe.
Die Modebranche selbst müßte viel mehr machen.
Zum Teil werden die Modells in die Kleider eingenäht. Wenn nur ein Gramm zuviel da ist, gibt es Aufstände in den Ateliers und Strafen für die Kleiderbügel…
Ja, ich erinnere mich gut an die Rubens-Zeiten *lächel* Wie schön waren die weiblichen Figuren doch. Dank berühmter Maler wissen wir es ja sehr genau
Und ganz herzliche Nachtgrüße nun auch an Dich von mir

von bruni am 12.4.15

Liebe Bärbel, ja, es gibt auch in anderen Ländern schon viele Gegner u. Versuche, etwas umzusetzen, aber es sind immer noch viel zu viele, die diesem Körpergefühl entgegenfiebern
LG von Bruni

von finbar am 12.4.15

In Frankreich soll es ja schon eine Bewegung geben dagegen…

...wie schön doch die Rubenszeiten waren…

Kannst du dich auch noch daran erinnern, liebe Bruni?!

Herzliche Nachtgrüsse
vom Finbar

von minibar am 12.4.15 - http://minibares.wordpress.com

In Paris sind sie ja dabei, nicht mehr so dünne Modells zu nehmen. Hoffen wir, dass sie es durchsetzen können.
deine Bärbel

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