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Die Hoffnung

Nur das Dunkel kannte er,
nur die Schatten,
lauernd und greifend


Doch dort im Dunkel
zwischen all den
Schatten, da war ein
Glimmen, eine winzige
Flamme, ein seltsames
Licht, schwankend,
und manchmal
fast verlöschend


Eine Hand aus dem Licht
und kaum erkennbar,
ein lichtes Gesicht

 

Montag, 20. April 2015


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Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 26.4.15

So empfand ich es auch beim Schreiben, liebe Petra,  und ich sah dieses winzig kleine flackernde Flämmchen vor mir und rankte meine Worte darum herum *lächel*
Einen lieben Sonntagsgruß sende ich Dir u. hoffe, Du bist nun dabei, ein feines Sonntagsessen zu kochen grin

von petra am 26.4.15

Manchmal ist es wirklich nur eine winzige Flamme, die uns die Hoffnung bringt, liebe Bruni.
Und darum heißt es nicht umsonst: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”
Sehr liebe Grüße zu dir,
Petra

von bruni am 21.4.15

Das hast du toll gesagt, liebe ANNA-LENA.
Dann werden wirklich Kräfte frei, an die keiner vorher gedacht hätte.
Ich grüße Dich herzlich u. werde jetzt schnell noch in Deinen Blog gucken, ganz egal wie spät es schon ist…

von bruni am 21.4.15

Liebe MARLIS,wie schön,daß Du wieder da bist. Gibt es von Leonhard Frank auch eine Hundeblume? Ich kenne eine von Wolfgang Borchert, von L.F. weiß ich nur von einer Räuberbande u. daß er ein sehr engagierter Mann war, mehr nicht
*g*.
Oh ja, manchmal reicht schon eine Kleinigkeit u.der Hoffnungsfunke wird leuchtender.
Herzliche Grüße in die Nacht zu Dir, liebe Marlis

von Anna-Lena am 21.4.15 - http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Wenn aus einem Hoffnungschimmer Hoffnung erwächst, ist das wie ein kleines Licht am Ende des Tunnels.
Wenn der Glaube auf das Licht der Hoffnung trifft, werden Kräfte frei, die Berge versetzen können.

LG zur Nacht
Anna-Lena

von Marlis Hofmann am 21.4.15 - http://wederwill.wordpress.com

Liebe Bruni, ein berührendes gedicht über die Hoffnung und ich muss an Leonhard Frank und die Hundeblume denken, an die gefängnisse, die es zu aller Zeit gab und die Hoffnung, die manchmal aus einer Kleinigkeit entspringen kann.
liebe Grüße und ich bin froh, endlich zum Lesen zu kommen!!!!!!!!
Deine marlis

von bruni am 21.4.15

Liebe Diana, ohne diese Hoffnung ist jeder Mensch für´s Leben verloren. Die Dunkelheit um ihn herum ist zu undurchdringlich. Deshalb ist die Hoffnung eines unserer wertvollsten Güter. Sie einem Menschen zu nehmen ist das Schlimmste bei einer Folter, die es in keiner Form geben dürfte - nirgendwo!
Liebe Grüße in einen Sonnentag von Bruni

von bruni am 21.4.15

ja, liebe Barbara, so empfinde ich es auch und ich danke Dir sehr für Deine Worte.
Herzliche Grüße von Bruni

von diana am 21.4.15 - http://versspruenge.wordpress.com

wie schön du hier die hoffnung dargestellt hast, liebe bruni!
nein, ohne geht es einfach nicht ...wie schwarz wäre es ohne hoffnung.
herzliche grüße dir
von diana

von Worte sind wie Fenster/bmh am 21.4.15 - http://floreada2011.wordpress.com

eine Hand aus dem Dunkel, ein lichtes Gesicht ...
unerwartet ... irgendwo in der Stadt ... ein Bettler, ein Kind , eine lächelndes Gesicht ...
ein feines gedicht, liebe Bruni   ♥

von bruni am 21.4.15

Meinst Du, ohne Hoffnung leben zu müssen? Ja, es ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann
und bezogen auf die Flüchtlinge, die im Meer dann letztendlich ertrinken, ist es so krass u. menschenverachtend, daß es traurig u. gleichzeitig wütend macht, wenn man darüber liest. J. Marilliets Bücher dagegen sind bezaubernd u. voller Hoffnung, auch wenn eine Situation mal aussichtslos erscheint. Sie findet immer einen Weg…wie es weitergehen kann. Liadan hat viel zu tun.
Liebe Morgengrüße zu Dir

von finbar am 21.4.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

ja, furchtbar…
eine unglaublich intensive Darstellung von ihr,
man möchte weinen, wenn man das liest…

von bruni am 20.4.15

ohne Hoffung würden wir zugrunde gehen, liebe Mathilda. Sie ist das, was uns immer wieder aufbaut, wenn´s trübe ausschaut.
Liebe Grüße zur Nacht von Bruni

von Mathilda am 20.4.15 - http://einfachtilda.wordpress.com

Was wären wir Menschen, wenn wir keine Hoffnung mehr hätten.

Alles Liebe von Mathilda

von bruni am 20.4.15

Ja, liebe Bärbel, welch ein Mut gehört dazu, das Heimatland, das schon lange keines mehr ist, auf diese unsichere Art zu verlassen u. dann haben sie nur die Freiheit, im Meer vor der rettenden Küste zu ertrinken, etwas anderes kommt für die wenigsten der armen Tröpfe.in frage.  Wie makaber und menschenverachtend ist das.
Deine Bruni am späten Abend

von minibar am 20.4.15 - https://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni, ja so viele sind in Mauern eingekerkert, hinter Gittern unterbracht.
Aber was sich da auf den Schiffen tut, das können wir nur erahnen.
Hoffen wir, dass ihnen allen ein Licht der Hoffnung leuchtet.
deine Bärbel

von bruni am 20.4.15

Lieber Finbar. Nun, wo Du mich mit der Nase draufstößt, könnte man/frau es fast denken. Aber während des Schreibens kam er mir nicht in den Sinn.
Es gibt ja so viele Käfige oder Gefängnisse, die keine Mauern und Schlösser haben. Das Verlies im eigenen Kopf kann ebenso schlimm sein. Aber ich dachte eher an meine Abendlektüre, an Juliet Marilliers wundervolle Bände aus Sevenwaters, an Brans Gefangenschaft.
Liebe Grüße zu Dir von mir

von finbar am 20.4.15

Ist heute Kaspar Hauser Gedenktag?! *g* Herzliche Grüße von mir zu dir

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