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Mit dem Mond

möchte ich tanzen,

mit ihm durch

Sternenstaub wandern,

Sterne an ihren

vorwitzigen Näschen

kitzeln und

währenddessen

völlig entspannt

auf Mamas Schoß

sitzen, meinen

Wuschelkopf an ihre

weiche Brust lehnen,

meine tagesmüden

Augen schließen

und nur noch ihr

Wiegen fühlen

 

Montag, 29. Sept. 2014

Mein Enkelchen fand den Mond
so schön, als er ihn entdeckte
u.als er ausgestiegen war, sagte
er plötzlich leise vor sich hin:

Ich möchte mit dem Mond tanzen

und ich habe seine Worte ergänzt

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 1.10.14

Wie schön, daß Du vor der Nacht noch hier warst, liebe Marlis.
Herzliche Grüße von mir

von Marlis Hofmann am 1.10.14 - http://wederwill.wordpress.com

wunderschöne Nachtworte, ich bin froh, noch die wortbehaglichen Gedichte heut abend gelesen zu haben und passend zum Abschluss kommt das wunderschöne Mondgedicht,
Dankeschön! Und gute Nacht grin
Marlis

von bruni am 30.9.14

inzwischen weiß ich, daß er sagte:

Ich möche auf dem Mond tanzen!

Und nicht, mit dem Mond…

von bruni am 30.9.14

Lieber FINBAR, ich glaube, ich möchte ihn nicht umarmen *lächel*, aber Deine Ausführungen sind so gut, daß ich sehr froh bin, sie von Dir hier zu lesen.

Ich habe ja wirklich versucht, aus der abendlichen Sicht meines Enkelchens zu schreiben und von ihm war dieser *Tanzwunsch* grin
Ja, es ist ein kleines winziges Stückchen Lyrik, nicht mehr u. hat Freude gemacht, es zu schreiben.
Danke für Deine lieben Zeilen und einen feinen restlichen Diestagmorgen wüscht Dir Bruni

von bruni am 30.9.14

*lächel*, ich habe mal so geschrieben, liebe ANNA-LENA, wie er es vielleicht empfunden haben könnte…aus der Sicht eines kleinen 5jährigen müden Jungen, der einen ganzen Tag voller Eindrücke hinter sich hat u. auf dem Nachhauseweg im Auto plötzlich die Mondsichel sieht.
Mein Foto ist leider nicht aktuell, aber ich fand, es passte ganz gut.

Herzliche Morgengrüße von mir

von finbar am 30.9.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

hm…
der Mond (männlich)
oder auch
la Lune (weiblich)
oder auch
the Moon (sächlich)
ist eine große runde Steinkugel,
auf der einen Seite sehr kalt
und auf der anderen ziemlich warm…
als Partner zum Tanzen
völlig ungeeignet, liebe Bruni,
beim Umarmen würde
eine Hand von dir verbrennen
und die andere gefrieren…
aber schöne Zeilen
sind das trotzdem…
eben ein Poem smile

Da hat dich dein Enkel inspiriert und zu Höchstleistungen gebracht.
ganz feine Zeilen, liebe Bruni.

Herzliche Grüße von mit

von bruni am 30.9.14

Liebe PETRA, lange sind sie vorbei, unsere Kindertage, aber die Gefühle, die wir damals mitnehmen konnten, die prägten uns. Herzliche Grüße von mir ins nächtliche Dresden zu Dir

von bruni am 30.9.14

ja, das magst du wohl recht haben, liebe DIANA. Das Gefühl der Geborgenheit ist so wichtig für uns, kennen wir es nicht, werden wir es auch nicht weitergeben.
Aufgefangen werden wenn wir fallen, das wünschen wir uns alle sehr.
Liebe GuteNachtGrüße von Bruni zu Dir

von bruni am 30.9.14

Liebe BÄRBEL, wie gut ist es doch, solch liebevollen Erinnerungen zu haben.
Herzliche Nachtgrüße von Bruni

von Petra am 29.9.14

Wer denkt bei diesen schönen Zeilen, nicht an Kindertage und Geborgenheit, liebe Bruni.
Liebe Abendgrüße
Petra

von diana am 29.9.14 - http://versspruenge.wordpress.com

... eine große sehnsucht nach geborgenheit spricht aus deinen zeilen, liebe bruni ...
mit dem mond am himmel tanzen - und gleichzeitig wissen, dass man nie fallen, und wenn doch, dann aufgefangen wird.
liebe sternengrüße von
diana

von minibar am 29.9.14 - http://minibares.wordpress.com

Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.
Ja, die Mutter, sie war unsere Wiege unsere Vertrauensperson. Mit und bei ihr fühlten wir uns wohl, geborgen.
Da konnte uns nichts was antun.
deine Bärbel

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