Startseite | Kontakt | Impressum

Ein Rätsel

Sie tun es alle,
sieh nur hin


Dumpfes Schweigen
dröhnt dich an


Mit leeren Augen
starren sie auf
eine flache Scheibe,
die sie liebevoll
auf Händen tragen


Sie streicheln sie
und lächeln selig,
reden sinnlos
vor sich hin


Warum erschließt
sich hier kein Sinn?

 

Dienstag, 23.Sept.2014

Leider habe ich von diesen
geheimnisvollen Geräten
kein einziges Foto, deshalb
hier einfach ein anderes


image
© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 1.10.14

haha, liebe Marlis, hab ich Dich an der Nase herumgeführt?
Das hatte ich eigentlich nicht vor.
Lächelnde Grüße von Bruni

von Marlis Hofmann am 1.10.14 - http://wederwill.wordpress.com

ach Bruni, ich musste lange überlegen, hab ich doch tatsächlich versucht, den Bezug zu dem grünen Schlauch zu bekommen.
Also für mich war es somit ein echtes Rätsel, dein schönes gedicht
grin
liebe Grüße,
Marlis

von bruni am 25.9.14

tja, lieber Karl, es fängt früh an, daß sie sich für die kleinen freudigbunten Bildchensymbole interessieren u. sie lernen ganz fix, damit umzugehen.
Fehlt dann das Gegensteuern, kommt vieles u. viel Wichtigeres zu kurz.
Es ist schön, Dich nach langer Zeit mal wieder hier zu lesen.
Lieber Gruß von Bruni

Ein herrliches Gedicht, liebe Bruni.
Ich sehe meine drei Enkelkinder grin
lg
karl

von bruni am 24.9.14

Es geht mir wie Dir, liebe PETRA. Buch ist altmodisch für diese anderen. Aber lesen können sie wohl noch, hoffe ich, oder ist ihnen die Symbolsprache so in Fleisch und Blut übergegangen, daß sie normale Buchstaben auf Papier nicht mehr ernst nehmen können, nur noch darüber lächeln? Ich will es nicht hoffen

LG am Mittwochvormittag zu Dir

von bruni am 24.9.14

:-( , wenn sie nichts anderes mehr tun, nur noch da hineinstarren, auch dann noch, wenn sie sich gegenübersitzen u. doch reden könnten, dann komme ich nicht mehr mit, dann verstehe ich einfach diese Welt nicht mehr, lieber FINBAR
Herzliche Morgengrüße zu Dir am kühlen, aber sonnigen Herbstmorgen

von Petra am 24.9.14

Liebe Bruni, wie schön hast du den “Tunnelblick” beschrieben. Leider bestimmen diese kleinen Geräte unseren Alltag zunehmend. Wenn ich dann mein Buch aus der Tasche hole, komme ich mir schon wie eine Außerirdische vor.
Liebe Grüße zu dir
Petra

von finbar am 24.9.14

Unglaublich und nicht zu verstehen ist für so viele von uns die gewaltige Faszination, die von diesen kleinen Spiel Computern ausgeht…

Verständliche Zeilen von dir und ein tolles Grün Spirale Bild!

von bruni am 23.9.14

Liebe Bärbel, es ist schon eine Plage. Ich fühle mich umgeben von jungen Menschen, z.B. in der Straßenbahn, die nur noch auf dieses Dings blicken, für nichts anderes mehr Augen haben, die sich gegenübersitzen, aber nicht miteinander reden, sondern jeder tut etwas mit diesem “Wischapparat” u. betrachtet ihn, als ob sein Leben davon abhinge. Er ist wie ein Körperteil für sie, wie angewachsen scheint er mir.

Dir herzliche Grüße von mir und eine gute Nacht

von minibar am 23.9.14 - http://minibares.wordpress.com

Tja, die mit ihren Handys, weltvergessen. Dass sie immer heil über die Straße kommen, wundert mich immer wieder.
Die Spirale ist ja Klasse, damit kannst du morgen bei “Spiralen ohne Ende” punkten, lach.
deine Bärbel

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image