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zwischen nichts und wenig

Zwischen nichts und wenig kann
so viel liegen


Du stehst vor einer geschlossenen
Tür, weißt nicht, was sich
dahinter verbirgt


Du greifst nach der Klinke, öffnest
behutsam, siehst noch nicht viel,
doch durch den schmalen Spalt
erkennst du einen winzigen Teil
des dahinterliegenden Raumes


Sonnenstrahlen fließen durch ein
Fenster herein und du trittst in
eine Welt aus Licht     -


Ein Strahlenmeer umfängt dich

 


Montag, 13. Okt. 2014


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 22.10.14

Liebe Emily,oh ja, etwas Neues öffnet sich uns, wir sehen plötzlich wieder…
Und Dein Kommi gefällt mir sehr.
Liebe Grüße zum späten Abend von Bruni

von Emily am 22.10.14 - http://emily221.wordpress.com

... und damit ein ganz neues Lebensgefühl voller Spannung, Fragezeichen, Neugierde, Herzgefühl.
Wunderbar in Worte gefasst!

Ganz liebe Grüße, Emily

von bruni am 15.10.14

Das ist natürlich völlig richtig, liebe Petra, nicht immer ist da das Strahlenmeer, aber wir sehen etwas, was vorher verborgen lag u. das lebendige Lichtmeer passte so gut zu meinen Gedanken in diesem Falle. Das wäre toll, wenn es immer so wäre, aber leider müssen wir auch durch Dunkel, liebe Petra. Wenn wir es dann aber schaffen, wieder eine Tür zu finden u. auch die zu öffnen, haben wir wieder eine Chance u. jede Chance bringt auch Hoffnung u. Hoffnung ist das, was uns weiterträgt.
Herzliche Grüße zu Dir nach Dresden

von Petra am 14.10.14

Nicht hinter jeder noch so behutsam geöffneten Tür empfängt uns ein Strahlenmeer oder ein sonnendurchfluteter Raum. Manchmal muss man/Frau auch erst durch einen dunkleren Raum und das Fenster öffnen.
Und dazwischen, liebe Bruni, liegt alles oder aber auch nichts.
Liebe Grüße Petra

von bruni am 14.10.14

Lieber FINBAR, natürlich stimmt, was Du schreibst, aber genau so ist es ja, es geht um diesen Unterschied u. wenn er erkannt wird, dann kommen zwei Pole zusammen, die doch sooo weit auseinander liegen *lächel* . Ist das nicht schön?
Herzlich sonnige Morgengrüße von Bruni

von bruni am 14.10.14

Wer würde nicht gerne mitten im Licht stehen, liebe BÄRBEL grin . Ich werde Dir auf jeden Fall für die nächste Zeit alle Daumen halten u. hoffe, es wird nutzen.
Herzlichst
Bruni

von bruni am 14.10.14

Liebe DIANA, so ist es wohl, es liegt an uns, diese andere Welt hinter der Tür zu sehen. Wagen wir es nicht, verpassen wir sooo viel.
Herzliche Morgengrüße zu Dir von Bruni

von finbar am 14.10.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

siehst du, DAS ist der Unterschied zwischen Mathematik und Poesie:
Auf der einen Seite liegt zwischen nichts und wenig nicht besonders viel *g* aber auf der anderen Seite können Welten sich offenbaren!

Herzlichst
Finbar

von minibar am 13.10.14 - http://minibares.wordpress.com

Oh ja, da kann eine Menge liegen.
Bin gespannt was zwischen meinen Seiten liegen bzw. sich zeigen wird.
Deine Erleuchtung ist so schön, da wäre ich jetzt gern.
deine Bärbel

von diana am 13.10.14 - http://versspruenge.wordpress.com

oh, das ist sehr schön und tiefgründig, liebe bruni.
türen sind sowieso so etwas magisches ...
zwischen nichts und wenig, zwischen hier und jetzt ... es ist an uns, türen zu öffnen, oder zu schließen, sie niemals zu öffnen oder für immer geöffnet zu lassen. (und manchmal dauert es, bis wir den schlüssel gefunden haben! wink)
sehr fein!
herzliche abendgrüße zu dir
von diana

von bruni am 13.10.14

das denke ich auch, liebe Mira, hier kann sich halt so vieles verstecken u. wir dürfen es entdecken
Zuerst haben wir nichts, nur eine geschlossene Tür vor uns, sie öffnet sich oder wir öffnen sie u. die Welt sieht anders aus
Danke fürs Lesen Dir und herzliche Grüße von Bruni

Zwischen nichts und wenig -  kann Alles liegen.
Ein schönes Gedicht.

Liebe Grüße
mira

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