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Fantasie u. Vernunft

Wenn Denken Gefühle erstickt
Denken sie zu sehr bedrückt,


du dich deshalb in ein
Schneckenhaus begibst,
in eine lichtlose Höhle
ohne erkennbares Leben,
hat dein Ich zu sterben
begonnen


Denken schränkte deine
Fantasie allzu sehr ein


Einsam fühlt sich dein Ich,
hat doch hellfunkelnde
Freude dein LebendigSein
verlassen

 


Fantasie und Vernunft müssen
miteinander spielen, hören
sie auf, hast du dich selbst
verloren

 

 

 

Sonntag, 2. November 2014


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 6.11.14

*lach*, ja, aber ebensoviel oder ähnlich viel sollte auch die Vernunft übernehmen.
Du weißt schon, wegen der Ausgewogenheit/ der wichtigen Balance, ohne die wir
mitunter große Probleme mit der Realität kriegen können…

Liebste Grüße von mir zu Dir, liebe Marlis

von Marlis Hofmann am 6.11.14 - http://wederwill.wordpress.com

viel kann und sollte man der Fantasie überlassen…

“fantastische” Grüße von
Marlis

von bruni am 6.11.14

es ist halt oft so schwierig, sich die Fantasie erhalten zu können, liebe Petra, aber ich denke auch, es ist lebensnotwendig!
Sehr herzliche Grüße zu Dir nach Dresden

von petra am 5.11.14

Liebe Bruni, deine Zeilen berühren mich in einem besonderen Maße. Vernunft sollte man des öfteren schon haben, aber dabei niemals die Fantasie aufgeben, denn sie trägt uns über die Entscheidungen, die wir aus Vernunft treffen müssen.
Ganz liebe Grüße zu dir
Petra

von bruni am 5.11.14

Da hast Du recht, lieber Finbar grin
Ich kenne sie gut, diese Schmerzen…
Herzliche Grüße zu Dir

von finbar am 5.11.14

Kopf- und Bauchschmerzen
Kommen oft auch von Herzen!
*lächel*

von bruni am 5.11.14

Liebe Fee, wie schön, daß Du hier bist.
Manchmal ist es ein Kampf, diese Gelassenheit zu finden, obwohl es kein Kampf sein sollte, aber vielleicht könnte man auch ein anderes Wort dafür verwenden, damit es nicht gleich nach Krieg u.Gewalt klingt. Denn es ist keiner. Es ist eine gute Kombination zwischen Gefühl und klugem, vernünftigem Nachdenken. In uns schlummert beides u. beides gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen u. beidem seinen Freiraum zu geben, ist das einzige, was Sinn macht.
Die Balance macht es, und die braucht auch die Tänzerin, von der Du sprichst, die sich die Leichtigkeit hart erarbeitet u. der Vernunft ein Schnippchen schlägt. Ihre Fantasie hilft ihr hoch hinaus.
Danke für Deinen Kommentar, der mich sehr zum Nachdenken u. vielleicht auch zu neuen Worten bringt.
Herzliche Grüße auch zu Dir
von Bruni

von Karfunkelfee am 4.11.14

Das Spielerische, das Leichte-
die Freiheit der Gelassenheit
bestimmt die Souveränität des Spieles zwischen Vernunft, Gefühl und Fantasie…

So interpretiere ich es für mich und wieviel hartes Training, Stürze, Prellungen und Schmerz und Tränen kostet eine Primaballerina der Flug, die schwindelnde Pirouette im unbeschwert erscheinenden Schwung.
Es ist ein jeder ein Stemmen wider die Erdanziehungskraft, darum ist es für andere so faszinierend und nur sie selbst weiß um die harte Arbeit, die dahintersteckt, die Präzision der Leichtigkeit wie beiläufig erscheinen zu lassen.

Seltsam, auf was für Gedanken Deine Gedichte, auch dieses lebenskluge, mich bringen…

Herzliche Grüße
von der Karfunkelfee

von bruni am 3.11.14

Da hast Du sehr recht, liebe Bärbel, das Ergebnis kann spannend sein. Doch sollte sich beides natürlich die Waage halten, eines sollte das andere inspirieren.
Liebe Abendgrüße von Bruni

von minibar am 3.11.14 - http://minibares.wordpress.com

Ups, was für Zeilen, liebe Bruni.
Genau, Fantasie darf frei sein, die Gedanken können mit der Fantasie spielen. Was dann dabei herauskommt, ist bestimmt spannend.
deine Bärbel

von bruni am 3.11.14

Wenn sie sich gegeneinander ausspielen würden, lieber Helmut, dann würde eines das andere übertrumpfen wollen u. das Ende vom Lied wäre ein Kampf bis aufs Messer. Wer gewinnt - nur noch darum würde es gehen, aber Herz/Hoffnung/Fantasie u. die Vernunft sollten sich unbekümmert miteinander vergnügen, sollten sich liebevoll vereinen, damit der Mensch sich seiner wirklichen Werte bewußt sein kann u. mit gutem Gefühl vernünftige Gedanken zu denken imstande ist.
Herzliche Grüße von Bruni

von Helmut am 3.11.14 - http://www.maier-lyrik.de/blog

“Fantasie und Vernunft müssen
miteinander spielen” Oh ja! Das heißt aber keinesfalls, Denken und Gefühle gegeneinander a u s zuspielen, oder?

von bruni am 2.11.14

Goldene Mitte klingt richtig, liebe Anna-Lena.
Auch die Vernunft braucht Inspiration u. die kommt durch die Fantasie. Das eine braucht das andere u. hier ein Gleichgewicht halten zu können, ist verdammt gut.
Herzliche Grüße zu Dir von Bruni

Beeindruckende Zeilen, liebe Bruni. Und so wahr. Versuchen wir immer, die goldene Mitte zu behalten.

Liebe Grüße
Anna-Lena

von bruni am 2.11.14

*lächel*, ich habe absichtlich mal das Wort Fantasie benutzt, liebe Diana, weil es so wichtig ist, das Kreative nicht unterdrücken zu lassen, von nichts und niemandem, denn fällt sie weg, verkümmert auch das, was das Herz fühlt, nichts kommt mehr an u. nichts kann sich mehr äußern. Schmerz bleibt zurück u. dann verkümmert selbst der.

Als ich im Bilderfundus stöberte, wußte ich sofort, da kommt nur dieses eine infrage… Manchmal suche ich ja länger u. bin nicht immer zufrieden mit meiner Auswahl, aber diesmal gab es nur das, was Du hier siehst grin

Herzliche Grüße von mir und Danke für Deinen einfühlsamen Kommentar

von diana am 2.11.14 - http://versspruenge.wordpress.com

berührende zeilen, liebe bruni.
kopf und herz (oder auch fantasie) sollten immer mindestens gleichberechtigt sein, ansonsten wird immer etwas entscheidendes fehlen, nämlich das gefühlte lebendigsein, das leben. smile tolles bild dazu!
ganz liebe grüße
von diana

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