Startseite | Kontakt | Impressum

Veränderungen

Es war einmal anders

Der Mond war voller
Der Abend heiter
Die Pfade breiter
Die Wiesen grüner
Die Menschen leiser
Die Häuser kleiner

und dunkler die Welt

 

Nun scheint es uns so

Der Mond schmolz dahin
Der Abendtrost fehlt
Wege liegen verborgen
Wiesen sind erbarmungs-
los niedergemäht


Die Menschen sind laut
Die Liebe schaut blass
Krass ist die Welt,  von
viel zu grellen Lichtern
entsetzlich entstellt

 

Bis es sich wieder verändert

Der Mond endlich an
Gewicht / Gesicht gewinnt
tröstlich am Abend durch
die Fenster scheint und
unsere Wege durch frisch
duftende Wiesen zu ver-
borgenen Schlüsseln führen


Menschen sehen sich an
Ihre Stimmen sind leise
die Augen lächeln
Liebe - Verstehen -
Verständnis erblühen


An den Abenden sehen
wir Kerzenschein -
fühlen uns aufgehoben
und in uns selbst
nicht mehr allein

 


Sonntagmorgen,  15.  Juni 2014

Ich glaube,  ich habe eben ein sehr
altmodisches Gedicht geschrieben,
aber es passt gut zu mir heute morgen

bis es dann wieder anders sein wird   grin

ein magischer Stein
image
© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 23.6.14

Ich danke Dir sehr für das feine Lob, liebe Emily, es freut mich total, und ich wünsche Dir eine gute und entspannte Nacht.
Einen lieben Gruß von mir

von Emily am 23.6.14 - http://emily221.wordpress.com

Einfach wunderschön. Die Stimmung, deine Gedanken und die Worte, die du gefunden hast.
Liebe Abendgrüße, Emily

von bruni am 20.6.14

Beeindruckende Zeilen möchte jeder dichtende Mensch gerne schreiben u. es freut mich nun sehr, wenn Du sie so empfindest, lieber Finbar
Ich grüße Dich ebenso herzlich

von finbar am 20.6.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

Das ist SEHR
beeindruckend,
liebe Bruni!
Herzliche Grüße
vom Finbar

von bruni am 19.6.14

Liebe PETRA, manche Menschen brauchen Veränderungen, damit sie sich lebendig fühlen - scheinbar - . Ich bin ähnlich wie Du, ich tue mich oft sehr schwer damit, aber ich drücke mich nicht, weil ich auch denke, es muß sie geben, sonst wären wir zum Stillstand verdonnert u. mit dem Stillstand beginnt unmerklich der Rückschritt.
Liebe Grüße zu Dir

von petra am 19.6.14

Veränderungen, ich mag sie nicht so, aber sie sind auch immer eine Chance, etwas Neues zu beginnen. Andererseits brauchen wir Veränderungen, sonst gebe es nur Stillstand und den haben wir in vielerlei Hinsicht zur Genüge.
Bei mir ist das Glas immer halb voll und nicht halb leer.
Danke für diesen schönen Denkanstoß.
Liebe Grüße Petra

von bruni am 17.6.14

und so geht es mir auch, lieber Helmut.
Immer nur Gutes wäre fatal und immer nur Schatten würde uns die Lebenskraft rauben.

Liebe Grüße von mir

von Helmut am 17.6.14 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Göttin sei Dank, dass Dinge sich nicht nur zum Schlechteren verändern. Und manchmal liebe ich die Ebbe und manchmal die Flut.

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 15.6.14

Liebe Bärbel, es ist gut, wenn Gärten gepflegt werden und Wiesen gemäht, wenn es an der Zeit ist. Aber allzu Geplegtes hat oft den Hang dazu, alles niederzumachen, was früher wild wucherte und wunderschön war. Heilendes verschwindet, weil es als Unkraut verkannt wird. Ein wenig mehr altes Wissen würde uns allen guttun.

Herzliche Grüße aus der Nacht zu Dir

von minibar am 15.6.14 - http://minibares.wordpress.com

Ich glaube, es gibt wieder mehr “wilde Wiesen”, denn etliche der Hausbesitzer sind alt geworden, können sich nicht mehr kümmern um draußen.
So bekommen einige Beete echt die Chance, wild wuchern zu dürfen.
Dein magischer Stein gefällt mir richtig gut.
deine Bärbel

von bruni am 15.6.14

Danke für Deinen feinen Kommentar, liebe Diana. Ich habs noch mal ein klein wenig verändert u. nun bin ich ganz zufrieden damit.
Lächelnde liebe Grüße zu Dir am späten Sonntagabend von Bruni

von diana am 15.6.14 - http://versspruenge.wordpress.com

... ich finds wunderschön, liebe bruni.
hab einfach gelesen, und genossen.
danke!
mit lieben abendgrüßen
diana

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image