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Im Schoß der Worte

Im Schoß
meiner Worte liegen
ihre Bewegung spüren
sie zu einem
harmonischen Tanz
am Mittsommerabend
verführen


In ihnen versinken, 
ertrinken und
wieder emporsteigen
aus unterirdischen
zu engen Gängen


Zwängen entfliehen


Gemeinsam mit ihnen
lachen und weinen
sie freudevoll gut
verwahren
damit sie nicht in
dunstigem Nebel
für immer
verschwinden


Sie geduldig zu
freudigem Blühen
bringen, damit sie
sich neigend zum
Leben bewegen

 

 

 

Samstag, 21. Juni 2014

 

 

Horst Schulz-Merliès (mit freundlicher Genehmigung v.Edith Schulz)
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Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 24.6.14

Danke, liebe Astrid, Du malst (und wie gut!) und ich schreibe vorwiegend Lyrik. So tut jeder das, was ihm mehr liegt *lächel*
Der Maler, aus dessen großem Werk ich hier nur ein Detail zeigen kann, ist vermutlich einer der letzten Großen der Klassischen Moderne. Leider konnte ich nur seine Frau kennenlernen. Er selbst ist sehr krank. Seine Bilder haben eine sehr eigene Note u. sind wundervoll fantasievoll und sehr ausgewogen in ihren Farben. Ich war begeistert.

Herzliche Grüße von Bruni

von Astrid Bergmann am 24.6.14 - http://astrid-bergmann.blog.de

Liebe Bruni,
ja mit Worten kannst du gut tanzen wie diese Zeile zeigen. smile
Ich muss gleich mal schauen wer der Künstler dieses schönen Bildes ist.
LG
Astrid

von bruni am 23.6.14

Du hast recht, liebe MARLIS, ich lasse mich von ihnen entführen und es gelingt ihnen, mit mir gemeinsam einen Reigentanz zu tanzen. Wenn ich anfangs noch ein wenig über meine eigenen Füße stolpere, weisen sie mich behutsam darauf hin und dann lerne ich schnell. Mit jedem getanzten Reigen geht es besser und die Melodien, die mich gemeinsam mit ihnen tragen sind harmonisch, manchmal ein wenig verhalten und dann wieder lebhaft und auch mal sehr jung und übermütig. Es wechselt immer wieder *lächel*
Herzliche Grüße von Bruni zu Dir

von bruni am 23.6.14

Lieber FINBAR, es freut mich sehr, daß Dir meine Worte gefallen. Du weißt selbst, wie es mit dem Schreiben ist, manche Zeilen laufen wie von selbst, sind kaum zu stoppen und andere, denen müssen wir andauernd auf die Sprünge helfen… Hier mußte ich immer wieder anschubsen, sie wollten nicht so, wie ich es mir vorstellte. Letztendlich habe ich sie aber überlistet grin
Liebe Grüße zu Dir am schönen sonnigen Montag, auch wenn er sich temperaturmäßig ein wenig zu sehr zurückhält. Kann ja immer noch werden *g*

von bruni am 23.6.14

Eigentlich dachte ich in erster Linie an die Worte, die man schreibend bewahren möchte, liebe BÄRBEL, aber Du hast schon recht, der Sommer sollte Bewegung sein, der Gegenpol zum eisigen Winter, aber bitteschön nicht ZU heiß, denn dann ist es mit der Bewegung wieder nix *lächel*
Liebe montägliche Grüße zu Dir

von Marlis Hofmann am 22.6.14

Liebe Bruni!
Mit den eigenen Worten und Gedanken umgehen - das kannst du so gut! Du und deine Worte, eine Symbiose, du denkst es und du kannst es ausdrücken, es gelingt dir immer wieder. Und das Ergebnis ist ebenso schön wie es dich ehrt und man hat tatsächlich das Gefühl, dass die Worte dich mitnehmen zu einem Tanz und dich den Zwängen entkommen lassen…
Liebe Grüße,
Marlis

von finbar am 22.6.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

ganz wunderbar…

herzliche grüße vom finbar…

von minibar am 22.6.14 - http://minibares.wordpress.com

Wozu doch solch ein erster Sommerabend führen kann. Zu Träumen über den Sommer, wie er wohl werden wird.
Im Moment kümmert er sich wenig um sein Image.
Deine Worte werden zu Bewegungen, ja das kann oft geschehen mit Worten.
Mit dem Sommer entfliehen wir dem Winter… endgültig.
deine Bärbel

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