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Mondene Straßen

Legt sich
ein Traum zu dir
legt sich leise
zu deinen Füßen
singt dir ein
Lied und
bringt dich
zum Schlafen


redet von mondenen
Straßen, vom Licht
der Laternen und
silbernen Sternen


nimmt behutsam
deine Hände, die
den Tag noch halten


führt dich durch
Zeiten, die lange
vergangen, Häuser
und Gassen, die
heute verlassen


im Land deiner
Kindheit leuchtet
ein Licht
während der Traum
- leise summend -
von damals spricht

 

Dienstag, 22.Juli 2014


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 27.7.14

poetische Schwingungen ist auch gut, liebe Barbara. Es kommt wohl automatisch mit der Zeit, daß man darüber nachdenkt, wie es mal war…
Dir herzliche Grüße von mir und es ist schön, daß Du mal wieder poetisch in wortbehagen eingeflogen bist *lächel*

wie ich sehe, hälts Du gerade Rückschau und hüllst diese Zeit in poetische Schwingungen. Das ist gut.

von bruni am 24.7.14

ist es mir gelungen, einen Zauber zu verpacken, liebe Diana? Dann habe ich erreicht, was ich wollte *lächel*
Danke für Deine lieben Zeilen u. herzliche Grüße am schwülheißen Donnerstagnachmittag von Bruni

von diana am 24.7.14 - http://versspruenge.wordpress.com

sehr sehr schöne, zarte zeilen, liebe bruni. dieses “monden” ist schon ein ganz besonderes wort ... ein zauber wohnt ihm inne - und du fängst ihn mit deinen zeilen wundersam und wunderfein ein. smile
mit lieben grüßen
diana

von bruni am 24.7.14

Du wirst also nach Holland fahren, liebe Anna-Lena, und auf nostalgischen Pfaden wandeln. Das ist schön. Wird Dir sehr gefallen.Die Veränderungen an den Elternhäusern und in der Umgebung, die sind oft schwer zu ertragen. Da ist es manchmal besser, nur die Erinnerung aufzubewahren… Das fühlt sich dann besser an…
Dir herzliche Grüße am Donnerstagmorgen

Das gefällt mir sehr, liebe Bruni und stellt gleich mein Kopfkino an. Die Gassen meiner Kindheit gibt es kaum noch. Das Elternhaus meines Vaters ist abgerissen und die Siedlung drumherum, das andere Großelternhaus verkauft(dank der lieben Bärbel habe ich ein Foto davon) und wo ich bis zum 14. Lebensjahr gelebt habe, weiß ich nichts, denn das alles ist ein paar hundert Kilometer entfernt.
Aber im Oktober wandele ich auf den Pfaden, die vier Jahre meiner Schulzeit ausgemacht haben. Darauf freue ich mich grin .

Frische Grüße nach einem kräftigen Regenguss,
Anna-Lena

von bruni am 23.7.14

na ja, liebe Bärbel, bei mir ist es so ähnlich, die damals um mich herum lebenden Menschen gibt es nicht mehr, die neuen kenne ich nicht u. einige Häuser stehen tatsächlich leer, bis sie vielleicht einen neuen Besitzer finden.
Die Gärten nach vorne sehen sehr verändert aus, manche sind auch einem Garagenstellplatz gewichen, hinter den Häusern stehen plötzlich noch welche u. ich fühle mich da nicht mehr zuhause…
Nur in meiner Erinnerung ist noch das, was ich mal schön und heimelig fand.
Liebe Grüße an Dich

von minibar am 23.7.14 - http://minibares.wordpress.com

Träume von alten Zeiten.
Aber die Gassen dort von meiner Kindheit sind nicht verlassen, das weiß ich. Da leben immer noch Menschen, wenn auch nicht mehr die, mit denen ich aufgewachsen bin.
deine Bärbel

von bruni am 23.7.14

*lach*, Du hast die Nächte durchgelesen, lieber Finbar u. der Mond schien hell genug, Du brauchtest kein sonstiges Licht.
Wie schön, daß Du Dich an Deine ersten Rilke-Erfahrungen in dieser Weise erinnerst. Meine waren sehr anders:
Weinend am Bügelbrett u. nicht, weil ich mich verbrannt hatte grin
Liebe frühabendliche Grüße an Dich

von finbar am 23.7.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

mondene klänge
mich immer sofort erinnern
an jene zeit
als ich den rilke las
und dies immer wieder tat…
auch jene zeit war monden,
vor allem das

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