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Starrer Gedanke

Du steckst,  G e d a n k e,

klammerst fest, willst dich nicht

verändern lassen und in

keinem Fall bewegen


Rückst nicht hin und rückst

nicht her,  boxt nach allen

Seiten,  nimmst Veränderungen

schwer,  sagst zu schnell,  HIER

GEHT NICHTS MEHR


Starr bist du und eingefahren,

eigensinnig,  geistlos nenn ich

dich und streich dich aus, nehm

dich raus aus meiner klingenden

G e d a n k e n k e t t e   -


denn du passt nicht mehr,  bist viel

zu eckig,  sperrig,  widerborstig,

garstig,  grantig,  eingebildet, voller

Dünkel,  Hochmut und schüchterst

mir die feinen,  kleinen ein,  die

noch flatternd überlegen,

ob sie sich in die Kette legen


Freitag, 31.  Jan.  2014

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 4.1.15

*lach*, ja, das bist Du, lieber Klaus, aber ich finde Dich auch hier.
Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir auch
Bruni

von Klaus am 4.1.15 - http://kowkla123.wordpress.com

da bin ich wohl in den Januar 2014 geraten, noch einen guten Sonntag,  Klaus

von bruni am 6.3.14

schön, daß Du diesen hochmütigen starren Gedanken entdeckt hast, liebe Barbara.
Ich philosophierte ein wenig mit den Gedanken, die sich so oft zu einer Kette fügen u. oftmals kann ein einziger allzu starrer die ganze Kette durcheinander bringen.
Wie recht Du hast, jeder kennt sie, keiner ist frei davon. Sie zu erkennen, ist schon fast eine Kunst, denn sie sind raffiniert, legen sich geschickte Verkleidungen zu, aber sie schränken unser Denken allzu sehr ein…
Dir liebe Grüße von mir und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir

Das Gedicht ist wieder einmal richtig gut.

...und keiner kann sich frei davon sprechen, dass er nicht manchmal starr handelt ... aber… wir sind Menschen und es ist gut, dass wir uns auch verzeihen können.
LG
Barbara

von bruni am 1.2.14

tja, das sind sie dann, diese Gedanken, die ich meinte, liebe Bärbel
Liebe Grüße zu Dir

von bruni am 1.2.14

Die Veränderungen während des Schreibens gehören dazu, unsere Gedanken bewegen sich und ständig kommen neue Anregungen dazu. Die nehmen wir auf und verarbeiten sie, liebe Monika. Manchmal sind wir selbst über die Eigendynamik mancher Texte überrascht…LG von Bruni

von minibar am 1.2.14 - http://minibares.wordpress.com

Genau, liebe Bruni, ab und zu setzt mir ein Gedanke zu, der mich nicht loslässt. Vor allem nachts. dann ist der Gedanke immer wieder da, lässt sich nicht verdrängen.
Die Kette passt bestens dazu, ein schönes Bild
Deine Bärbel

von syntaxia am 1.2.14 - http://webloggia.wordpress.com

Dann kommt am Ende ganz etwas anderes heraus und das kann sogar noch besser sein. Das passiert mir beim Schreiben immer wieder einmal.

..grüßt dich Monika

von bruni am 1.2.14

manchmal muß ein Gedanke, vielleicht auch nur ein einiges Wort, wieder weichen, auch wenn es anfangs noch so gut aussieht, es passt dann einfach nicht mehr zu der Gedankenkette, die sich dann entwickelt hat.
Ein feiner Kommentar von Dir, lieber Finbar

von finbar am 1.2.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

ach wie
wunderschön
gedankenverloren
in die zeit geschrieben…

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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