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Frieda

Sie hieß Frieda


Ihre Eltern waren
sehr beschäftigt,
Zeit für sie war
nie da


Frieda war ein
braves Kind,
nie zu sehen,
weil hinter
Büchern gut
versteckt und
selten wurde
sie entdeckt


Stetig wuchs sie,
Jahr für Jahr,
sprach nicht viel
und störte nie


fand Geschichten
in der Stille
und brauchte später


eine Brille ...

 

Dienstag, 28. Jan. 2014

Wer kennt Frieda?

aus meinem alten grünen Poesiealbum
image
Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 20.6.14

Liebe Petra, wir hatten auch nur einen schwarz/weiß Fernseher u. die Bücher meines Vaters habe ich auch fast alle gelesen. Es gab einige, die mochte ich nicht, aber es gab noch genug andere. Einige Titel habe ich noch gut in Erinnerung *lächel*
Dir herzliche Grüße von mir

von Petra am 20.6.14

Ich kenne nicht nur eine Frieda. Ich habe als junges Mädchen heimlich die Bücher meiner Eltern
gelesen. Wir hatten zu dieser Zeit nur einen schwarzweiß Fernseher, aber gute Bücher gab es auch bei uns.
Liebe Grüße Petra

von bruni am 8.3.14

ja, ich glaube schon, daß ich mich hinter Büchern versteckt habe,liebe Anette, obwohl es auch andere Spiele gab *g*, aber meist waren es die Bücher…

Liebe Grüße zu Dir
von mir grin

von aNette am 8.3.14 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Ich bin das nicht, aber ich weiß, dass du dich selbst so beschreibst, stimmt’s. Ich habe zwar auch viel gelesen, aber versteckt habe mich nicht hinter Büchern. Ich war ein “Draußenkind” grin lg aNette

von bruni am 9.2.14

*lach*, trotzdem eine Brille? Na sowas grin
Du warst also der Wirbelwind, das Gegenteil von Frieda. Was würden wir ohne wirbelnde Winde tun? In der Bewegung schon verkümmern? Nur noch sitzend tätig sein? Ich weiß, daß Du beides tust u. ich vermute, Du tust beides ausgesprochen gut *lächel*
Liebe Grüße zu Dir, liebe Monika

von syntaxia am 8.2.14 - http://webloggia.wordpress.com

Nein, eine Frieda war ich nicht, vielleicht hätte es meine Eltern gefreut.
Bei dem Glanzbild habe ich ein ganz eigentümliches Gefühl im Bauch!

..grüßt dich Monika (dennoch mit Brille)

von bruni am 31.1.14

na ja, liebe Anna-Lena, nicht so ganz, aber es kommt schon dicht an ein Selbstportrait ran, was ich da geschrieben habe. Eigenes fließt doch immer in unsere Worte mit ein u. ansatzweise findest Du Dich auch *lächel*?
Ich denke, daß Du immer viel lauter und lebhafter warst als ich. Ich hätte Dich zur Freundin gebraucht. Da hätte sich vieles ergänzt grin
Liebe freitägliche Grüße von mir

von Anna-Lena am 31.1.14 - http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Ist das ein Selbstportrait, liebe Bruni? grin . Ansatzweise finde ich mich auch wieder…

Hab einen schönen Freitag.
LG Anna-Lena

von bruni am 30.1.14

*lächel*,sie scheint bekannter zu sein als ich dachte, lieber Karl.
LG von Bruni

wie schön, ja, wer kennt sie nicht die Frieda grin
lg
karl

von bruni am 29.1.14

Sie sind zwar still und meist hinter Büchern gut versteckt, liebe Bärbel, aber ich glaube, daß sie trotzdem gute Freunde haben können. Meinst Du nicht auch?
Liebe Grüße zu Dir

von minibar am 29.1.14 - http://minibares.wordpress.com

Ja, so belesene junge Menschen haben ganz schön was drauf.
Später, ob mit Brille oder ohne,
finden sie dann doch Freunde.
Das hoffe ich wenigstens.
Ich habe früher auch viel, viel mehr gelesen.

von bruni am 29.1.14

“lesesam wie der Buchwind”, was für eine
feine Formulierung!
Lieber Finbar, es klingt so, daß ich genau weiß, wie Du Dich dabei fühltest…
Kenne ich doch dieses Gefühl selbst so genau…

von bruni am 29.1.14

Liebe Diana, ich habe nochmal nachgedacht (wie ich es so oft mache *lach*) und denke, nun sucht sie ihr Leben lang nach der Aufmerksamkeit, die ihr damals fehlte, aber sie möchte nicht, daß es jemand bemerkt.
Liebe Grüße zu Dir

von diana am 29.1.14 - http://versspruenge.wordpress.com

... na, solange sie nur eine brille braucht ... wink
ich kenne einige friedas ...
nachdenklich stimmende zeilen, liebe bruni.
lieben gruß zu dir von
diana

von finbar am 29.1.14 - http://finbarsgift.wordpress.com

ICH kenne sie gut, liebe Bruni,
diese Frieda,
ich, der Finba! *lächel*
denn ich war auch genau so
ein Kind, ein verstecktes Buchkind,
so lesesam wie der Buchwind…

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