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Beim Lesen eines Gedichtes

Ich kannte es nicht
dieses eine Gedicht


So dachte ich wenigstens
und es kann durchaus sein


Vielleicht überlas ich
es immer, weil es sich
so unauffällig in die
Seiten schmiegte


Heute fühlte ich,
wie es mich berührte,
zu Gefühlen verführte
Vers für Vers


und am Ende hätte ich
weinen mögen, als
die Innigkeit der Zeilen
tief in mein
Bewußtsein drang

 


Freitag, 15. August 2014

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 20.8.14

nun ja, ich denke, er war unerreicht in dieser unaufdringlichen Schlichtheit seiner Worte. Ihn nachzuahmen wäre sinnlos u. ich tue es auch nicht, aber es gibt schon den einen oder anderen Dichter, der unbewußt beeinflusst und das ist gut und bereichert sehr.
Herzliche Grüße sende ich Dir am sonnigen Mittag

von Marlis Hofmann am 20.8.14

Liebe Bruni, ich weiß zwar nicht welches Gedicht du meinst, aber Erich Fried ist auch unerreicht in jedem seiner Gedichte und ich kann dein Geühl sehr gut verstehen. Und in den Kommentaren wirst du ja sogar mit ihm verglichen!
Ich sende ganz liebe Grüße an dich! Herzlichst, Marlis

von bruni am 16.8.14

das denke ich auch, lieber Klaus,
und jeder Tag kann andere Stimmungen bringen, also nehmen wir unterschiedlich wahr und reagieren manchmal anders, als noch am Tage oder Abend vorher.
LG von Bruni

von Klaus am 16.8.14 - http://kowkla123.wordpress.com

Ich meine auch, es muss meine Gefühle ansprechen, dann ist es für mich gut, alles Gute, Klaus

von bruni am 15.8.14

Es hat mich getroffen, liebe Diana. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, das hat er für mich geschrieben, der Erich Fried.
Herzliche Grüße von der verregneten Bergstraße

von bruni am 15.8.14

ja, liebe Petra, in der Regel mache ich über das Lesen eines Gedichtes nicht unbedingt wieder ein Gedicht, aber in diesem Falle mußte ich mir Luft machen. Es war unglaublich, wie mich dieses Gedicht einfing *lächel*
Dir liebe Grüße zum Woende von Bruni

von diana am 15.8.14 - http://versspruenge.wordpress.com

oh, was für berührende zeilen, liebe bruni. je nach gemütslage wirkt ein gedicht völlig unterschiedlich.
wundersam wunderbar gedichtet!
herzlich,
diana

von petra am 15.8.14

Es waren ganz gewiss berührende Zeilen, liebe Bruni, die du hier in derselben Art sehr schön beschreibst.
Du machst mich neugierig auf dieses Poem!
Viele liebe Grüße Petra

von bruni am 15.8.14

was für ein wundervoller Kommentar, lieber Finbar. Ich muß mir Deine Worte gut einprägen und immer mal wieder nachlesen, damit ich mich erinnere, wenn ich mal wieder mit mir selbst hadere.
Aber inzwischen habe ich gelesen, daß diese Selbstzweifel wohl gut und wichtig sind bei Menschen, die feudevoll und leidenschaftlich gerne dichten grin
Die herzlichsten Grüße von mir zu Dir

von finbar am 15.8.14

Das sind
berührende Zeilen
liebe Bruni…
Du kannst genauso
zauberhaft formulieren
wie jener der dich
mit seinen Zeilen
so rührte…
Da bin ich mir vollkommen sicher,
Herzliche Grüße
Vom Finbar

von bruni am 15.8.14

Liebe Bärbel, wenn ein Gedicht oder auch ein anderer Text, Deine eigenen Gefühle anspricht, wenn er genau das trifft, was Du selbst denkst und empfindest und hier wird es Dir plötzlich vor sie Nase gehalten von einem Dichter, der es vor einigen Jahren schrieb, dann macht es Dich in diesem Moment des Lesens einfach betroffen, denn er hat einen empfindsamen Nerv bei Dir getroffen.
Bei Deinen Blogrunden wirst Du auf dieses Gedicht stoßen, da bin ich mir sicher
Herzlichliebe Grüße an Dich

von minibar am 15.8.14 - http://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
das muss ja ein bewegendes Gedicht sein.
Stimmt, oft gehen wir an Sachen vorbei, die wir nicht wahrnehmen, irgendwann erblicken wir sie, und sie nisten sich ein in unsere Gedanken, damit wir doch danach schauen.
Dass es aber so intensiv war, das wundert wohl doch ein wenig.
deine Bärbel

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