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Not und Elend

neunzehnhundertdreizehn,
das Jahr vor
einhundert Jahren


Hoffnung keimte,
keiner weinte


Hitler malte
Postkarten in Wien


Ein Jahr später war´s
mit der Hoffnung vorbei


Der erste Weltkrieg
brach aus und endete
nach vier Jahren


Nun dauerte es
sage und schreibe
elf Jahre und wieder
grünte die Hoffnung


Doch dann verkroch
sie sich im tiefsten
Dickicht, das sie
finden konnte, denn
1939 kamen Schrecken
und Elend an


In ihren Fratzen
spiegelte sich
unvorstellbares Grauen
und es überschwemmte
das ganze Land


Der zweite Weltkrieg hatte
begonnen und er dauerte
endlose sechs Jahre,
hoffnungslose Jahre,
die erst 1945 endeten


Nun zählen wir schon das
Jahr zweitausenddreizehn
und das Elend hat ein
anderes Gesicht bekommen


Mittwoch, 13. März 2013


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 19.3.13

wer jetzt keine Angst bekommt, der ist nicht von dieser Welt, liebe Barbara.
Liebe Grüße

und wieder werden Bomben gebaut - und nicht zu knapp. Was kann man mit ihnen machen?
Mir graust.

Liebe Grüße
Barbara

von bruni am 18.3.13

eigentlich kaum glaublich, findest Du nicht auch, inzwischen ist doch jedem halbwegs denkenden Menschen klar, was diese Atomwaffen anrichten u.trotzdem scheinen sie die Lieblingswaffen von Staaten zu sein, die sich auch mal an der Macht ergötzen wollen… Was ist das für eine Macht, die alles vernichtet, Mensch und Natur, alles verseucht. Mir wird übel, wen ich nur daran denke, lieber Finbar

von finbar am 18.3.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

2014
wäre durchaus möglich als beginn
eines dritten weltkrieges
denk mal an den durchgeknallten
nordkoreaner…
aber auch einige andere länder
der nicht gerade vertrauenserweckenden
art haben oder bauen atomwaffen
übelst…

von bruni am 15.3.13

Da hast Du recht, liebe Anna-Lena, die vielen Gesichter des Elends sind uns   noch lange nicht alle bekannt

Liebe nun schon nächtliche Grüße an Dich.

Das Elend hat viele Gesichter, auch hundert Jahre später. Fratzen über Fratzen blicken uns an.

Gute-Nacht-Grüße
Anna-Lena

von bruni am 14.3.13

Frieden wünschen wir uns alle und überall; doch es sind fromme Wünsche, die nicht in Erfüllung gehen können. Zu vieles macht uns hier einen Strich durch die Rechnung, liebe Bärbel

von minibar am 14.3.13 - http://minibares.wordpress.com

Vergessen dürfen wir dieses Elend nie.
Leider sind die Kriege nicht ausgerottet. Wirklich ein Jammer.
Immer wieder leiden ganze Völker unter der Willkür irgendwelcher Despoten.
Mögen sie Frieden finden…

von bruni am 14.3.13

ja, lieber Klaus, oft wird es auch versteckt, zumindest hier bei uns. Wir sehen sie nicht oft, die Armut u. das Elend, die um uns herum herrschen.
In allen Ecken der Erde gibt es Elend und ich glaube nicht an Zeiten, in denen es allen einigermaßen gut gehen wird. Naturkastastophen, menschliche Dummheit und Machtgier sorgen täglich dafür. LG von Bruni

von klaus am 14.3.13 - http://kowkla123.wordpress.com

ja, ein anderes Gesicht schon, aber Elend gibt es noch genug, leider.
Schönen Donnerstag, Klaus

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