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Gedankentraum

Gedankentürme bestürmen
mich und suchen dich, den
einen Gedanken, der sich
verspielt entzieht,
sich versteckt und die
andern mit seiner
Wendigkeit schreckt


Es ist nur ein kleiner
Gedankentraum, ich fühle
ihn kaum, so luftig leicht
turnt er herum, stellt sich
dumm, wenn ich ihn rufe,
hält sich die Ohren zu,
dreht mir den Rücken und
ich erkenne voller Entzücken
seine farbige Pracht und
höre, wie er im Wegrennen
lacht.


Er läßt sich nicht halten,
schon gar nicht verwalten,
er ist ein Quälgeist, ein
Querulant aus allerlei Tand
und Flitterkram, ein
kindlicher Magier,
liebreizend und köstlich
anzusehen, emsig spielt
er mir Bilder vor
Durch einen Zauber gewinnt
er an Raum und hängt nun
fest am Gedankenbaum

 

Freitagabend, 22. März 2013


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.3.13

was wären wir ohne sie, liebe Lintschi, leer, ganz leer wären wir und ein leeres Gehirn ist bestimmt kein Gewinn. LG zu Dir

von lintschi am 25.3.13 - http://filosofium.wordpress.com

ja, ja, die gedanken ...
die haben uns ganz schön fest im griff.
und können uns auch ganz schön narren.

und doch lieben wir sie. oder?
also ich meine schon *ggg*
und deine auch!

lieben gruß
lintschi

von bruni am 23.3.13

Freut mich sehr, liebe Anna-Lena, daß Du es gut findest. “strahl*
Freudige Grüße von mir

von bruni am 23.3.13

Lieber Micha, toll Dein Denken-Poem und Dein Vortrag. Ich bin begeistert.

Staubtrockene Gedanken machen das Gehirn stumpf. Frische lebendige Gedanken brauchen wir immer wieder. Die lüften die Gedankenzimmer u.der Wind treibt das Trübe hinaus.

Lieber Gruß von Bruni

von bruni am 23.3.13

Liebe Bärbel,manchmal scheinen am Mittag schon die Sterne, Du kannst es am Sternenschwan deutlich erkennen. *lächel*

Das ist ganz großartig, liebe Bruni, Kompliment!

Liebe Grüße
Anna-Lena

von Michael Roschke am 23.3.13 - http://micha-s-gedanken.over-blog.de/

Liebe Bruni,

Ein Recht haben sie allesamt, die Gedanken, auch die vermeintlich verqueren, auch sie sind auf der Reise um zu finden. Suchende nur sind auch die anderen - die trefflich geglaubten. Als unanfechtbar erachtetes Wissen, der Neugier und letzter Zweifel beraubt, befindet sich in ideenlosem, erhabenem Tiefschlaf ohne Traum…

Na, vielleicht sollte man das mit dem Denken ja nicht so staubtrocken ernst nehmen.

https://www.youtube.com/watch?v=e4x1K6LIOww

Lieben Gruß: Micha

von minibar am 23.3.13 - http://minibares.wordpress.com

Der Gedankenturm, der hat eigentlich alles im Griff.
Aber so ab und zu entwischt ihm wohl doch was.
Wie zauberhaft du das beschrieben hast, voller Wonne und Freude.
Und der Schwan im Glitzerwasser, also hat die Sonne geschienen.
Sowas liebe ich.
Dir ein Wochenende voller netter Gedanken
deine Bärbel

von bruni am 23.3.13

Das stimmt natürlich,lieber Jorge, aber wenn es ein fröhlicher, ein positiver Gedanke ist, dann braucht frau nicht zu grübeln, dann kann sie über sich selbst lächeln. Liebe Grüße zu einem Weltreisenden

von Jorge D.R. am 23.3.13 - http://traumtuch.blogspot.com

Zwischen Träumen
und Grübeln
ist meist nur
ein schmaler Grad.

von bruni am 23.3.13

Da war so ein kleiner auffälliger, immer wiederkehrender Gedanke, einer, den ich nicht recht fassen konnte, er kam und ging, wie er gerade wollte, lieber Finbar. Den mußte ich festhalten *lächel*

von finbar am 23.3.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

da haben deine poetischen gedanken dich aber wieder mal gehörig durcheinander gewirbelt und doch ist es dir als gedankenturm in stürmischer poesiehöhe gelungen die kontrolle zu wahren…
klasse!

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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