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Abschied

Du gehst

und winkst

doch ich

vermiss

dich schon

auch wenn

ich weiß

du kommst

gleich wieder

 

Der Tee alleine

wärmt mir die

eisigen Hände

nur

 

 

 


Samstag, 26.Jan.2013


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© bruni kantz

Kommentare

von bruni am 23.5.13

da hast Du eines meiner Lieblingsgedichte entdeckt, liebe Barbara
Einen lächelnden Gruß zu Dir

von bmh / sans voile 2 am 23.5.13 - http://sansvoile2013.wordpress.com

Wieder einmal ein tolles Gedicht.
Ich lese immer wieder gerne bei dir.
Liebe Grüße
Barbara

von bruni am 10.2.13

natürlich haben wir uns selbst, liebe Fee, wir bleiben uns ja selbst erhalten, doch reichen wir uns nicht aus… oft schon, aber nicht immer. *lächel* Auch warme Finger reichen uns nicht. Wir frieren dann nicht mehr, wenn auch unserem Herzen warm ist.

*strahl*, weil Du bei mir warst

von Karfunkelfee am 9.2.13

Na, wenn Du so frierst und traurig hinterherwinkst, muss ich doch was sagen, das geht doch nicht….
Der Beckett wollte ja auch trösten mit seinem vergeblichen Verlangen und sagen: hey, you…ich KENN DAS
(so wie Du…)
...und natürlich gibt es diese ganzen sehr guten und klugen Ratschläge, wie:
Oooooch….er kommt doch wieeeeder….sei nichtraurich…

oder:
Alles wird gut. Du hast doch Dich selbst, guck mal…
(so ähnlich kam ich um die Ecke um zu trösten),

doch…es sind Abschiede, immer wieder Abschiede und sie haben einen Nachklang wie der Ton einer Klangschale, doch manchmal steht sie nicht auf sicherem Grund und wenn Du sie dann schlägst, schwingen im reinen Nachklang Wellen von Dissonanzen und diese fühlen sich manchmal wie die Angst an, die die Schwester der Sehnsucht und die Mutter der Ungewissheit ist.

Drum…viel erzählt, Bruni fest umarmt, kuck mal, die kann noch strahlen, das finde ich sehr schön.

Dein feechen
(immer mit Vergnügen bei Dir zu Gast)

von bruni am 9.2.13

Liebe Fee, Abschiede sind Anfänge, doch erstmal schmerzlich u.es wird keinen Dichter geben, der sie nicht in irgend einer Form “bedichtet”, beschreibt.
Das Verlangen, den Abschied zu verlängern, das Vergehen eines Geschehens zu beschreiben, hat hinter dem Sinn noch mehr Sinn und kaum sichtbares Lächeln liegt darin, natürlich auch beim Beckett.
Wie schön, Dich hier zu finden,
Feenkind
Ich strahle!

von Karfunkelfee am 9.2.13

Liebe Bruni,

Ich kann Dich gut verstehen.
Der Beckett mit seinem Verlangen kommt mir in den Sinn, Verlangen, vergebliches Verlangen, vergehe…
Nimm Dir Deine kalten Finger und hauch sie an, damit sie Dir warm werden sollen von Deinem warmen Atem.
Dein feechen

von bruni am 27.1.13

Liebe Maren, das werde ich mir gut merken:
die Leere in die Leere laufen lassen…
Das ist gut. Dir einen guten u.lieben Gruß von mir

von Maren Brüning am 27.1.13

...das Wissen um´s Wiederkommen wärmt doch aber das Herz…und Leere zu spüren, vermissen können, sind Dinge, die das Herz übervoll machen, und die die Leere ins Leere laufen lassen.
Aus vollem Herzen einen lieben Gruß
Maren

von bruni am 26.1.13

eine Kostbarkeit, liebe Anna-Lena, ein Geschenk, so empfinde ich es auch.
Liebe Grüße in Deinen Sonntag, hoffentlich mit Sonne um Dich herum

von bruni am 26.1.13

ja, liebe Bärbel, es entsteht eine Leere und sie kann durch nichts anderes ersetzt werden.
LG zu Dir

Zu wissen, der andere kommt wieder, ist ein Pfand, dass man kostbar hüten sollte.

Abendgrüße von mir zu dir grin

von minibar am 26.1.13 - http://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
das ist tatsächlich manchmal so.
Gesprächspartner mal eben weg, und eine Leere macht sich breit, unheimlich fast.

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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