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Sprache

mit Wortgewalt der
Sprache zuleibe rücken,
sie wortreich weitsichtig
unter die Lupe nehmen,
ihr sprachwissenschaftlich
den Finger auf dringend
zu untersuchende
Verunstaltungen legen


und dich dann in deiner
eigenen Schlichtheit
annehmen, mögen und lieben,
als wären deine Schwächen
nicht stark, sondern
deine Stärken, die dich
galant und pikant über
nicht sichtbare Hürden
und längst versiegelte Tore
tragen, zu vergessenen
Schätzen, Schlössern,
die in den Trümmern
der Vergangenheit liegen,
sprechenden Bäumen, in
deren Kronen Kolonien
prächtigfarbener winziger
Vögel nisten, die dir
zu Freunden werden und
silbernen Flöten, die
dich zu lebendigem
Tanze rufen


Freitag, 1. Febr. 2013

Ein Prosa-Poem für
dich und für mich


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© bruni kantz

Kommentare

von bruni am 19.3.13

Eine Sprache zu haben, sich damit der Welt mitteilen zu können, das ist wahrlich ein großer Schatz, den wir gut hüten müssen, denn er ist mehr wert, als alles Gold der Welt, liebe Fee.

von Karfunkelfee am 19.3.13

Alles ist Kommunikation.
Ohne Kommunikation ist alles nichts.

Liebe Bruni,

Was täten wir ohne unsere Sprache?
Die des Körpers, die der Seele, die der Zunge?
Was?
Wie…sollte eine Form der Verständigung erfolgen?
Unsere Sprache ist unser Schatz, unser Sprach-Schatz.
Das Schöne daran ist, dass wir von der Natur mit der Fähigkeit Sprachen zu erlernen ausgestattet worden sind.
Unsere Aufgabe im Leben ist es, so viele Sprachen wie möglich zu erlernen, mit unserem Körper, mit unserer Seele, um den anderen, die so wichtig sind, damit wir uns nicht allein fühlen in dieser Welt, austauschen zu können.

Es grüßt mit Augenblinkern, Händ’ und Füß’ zuhilfenehmend,
dein feechen
(zuckersüß)
smile

von bruni am 4.2.13

Liebe Tilda und meine Bewunderung gilt Deiner genialen Fotokunst, das kann ich nämlich gar nicht! Ich kann den Auslöser bedienen und ein bißchen hin- u. herzoomen…
Einen lieben lächelnden Gruß an Dich

von bruni am 4.2.13

*lach*, na Du bist mir eine. Erzähle mir nur nicht, daß Du es nicht verstanden hast. Es heißt doch nur: Obwohl ich mich nun ein wenig mit der Sprachwissenschaft beschäftigt habe und (lach mich schlapp)total überwältigt bin davon, mache ich genau das, was ich kann, nämlich über dieses und jenes, halt über das, was mir gersade in den Sinn kommt - so schlicht schreiben, wie es halt meine eigene Art ist.
Danke für Deinen Superkommi, liebe Anette!!! grin

von Mathilda am 4.2.13 - http://einfachtilda.wordpress.com

Meine Bewunderung gilt all jenen, die Worte so schreiben könnnen, dass sie die Seele beflügeln.
Mir liegt viel im Herzen und in der Seele, aber zu Papier gebracht klappt das nicht.

LG Mathilda ♥

von aNette am 4.2.13 - http://www.magic-colors.eu/Blog

Wow…ja, das stimmt wink ich hab nicht viel verstanden, aber ich bin überwältigt!! grin lg aNette

von bruni am 3.2.13

Liebe Maren, ich werde ab sofort nicht mehr von Gedichten oder Wortwerken reden, nun werden es Seelenspiegel sein.
Und wieder ein neuer Seelenspiegel in wortbehagen - klingt doch gut. *lächel*
Liebe Grüße an Dich

von Maren Brüning am 3.2.13

...wow, was für EIN Satz…
sooooviel steckt da drin, dass man ihn diverse Male lesen muss, um alles zu erfassen…besonders gut gefallen mir die sprechenden Bäume und die silbernen Flöten.
“Sprache”, ob geschrieben oder gesprochen, ist immer auch ein Seelenspiegel, und es tut gut, den Spiegel mal ab únd zu zu putzen, damit man SICH wieder gut erkennen kann.
Come on, let´s dance…
...wie immer seeehr wortbehagte liebe Grüße von Maren smile
von Maren

von bruni am 2.2.13

Worte können beflügeln, Singen kann beflügeln, Mitmenschlichkeit kann beflügeln. Es gibt viele Menschen, die gerne schreiben, ich gehöre dazu, aber es tut auch weh,weil es einem das vor Augen führt, das sich so gerne versteckt, das Unterbewußte. Beim Schreiben kommt es zum Vorschein.
Wie schön, daß Du kommentiert hast, liebe Bärbel

von minibar am 2.2.13 - http://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
Wortakrobaten fühle ich mich oft unterlegen.
Aber Worte können auch beflügeln.
Worte können verbinden, erklären, erfreuen.
Neeeee, mein Capcha iat mal wieder der Hammer: yes73
in 73 haben wir ja gesagt.

von bruni am 2.2.13

Du hast recht. Im Virtuellen passiert es leider oft, weil man/frau denkt, den Sender zu “kennen”, doch er zeigt hier ja nur einen winzigen Teil seiner Person. Hier sollte man/frau sich also mit großer Vorsicht u.einem inneren Fühler bewegen.
LG zu Dir, liebe Barbara

Hallo Bruni, tolles Gedicht. Manchmal reicht ein Wort, das man in den falschen Hals bekommt… das der Sender in keiner bösen Absicht ausspricht, ja es sogar lustig meinte ...
 
Worte haben’s in sich. grin
besonders in der virtuellen Welt.

Ich grüße Dich herzlich
Barbara

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