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Vernichtung

Wenn sich die Welt
vor der eigenen
Vernichtung verneigt


trutzige Türme stöhnen
und die Lüfte dröhnen


wenn scheinbar
die Welt zerbricht


dann fürchte dich nicht


Beginne zu graben
nach deinen Gaben


Sie werden dich mit
Umsicht durch fliegende
Trümmer tragen

 

Montag, 19. Aug. 2013

 

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 22.8.13

liebe Anette, als ich es einstellte, wußte ich nichts von diesem Giftgasanschlag, erst zwei Tage später war die Presse voll davon.
Du weißt GottseiDank, wie meine Worte gemeint sind: Sich nicht unterkriegen lassen, sich auf seine Kräfte besinnen u. nicht aufgeben, auch wenn es aussichtslos aussieht. LG von Bruni

von aNette am 22.8.13 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Vor dem Hintergrund der offensichlichen Giftgasanschläge in Syrien bekommt das Gedicht schon fast einen makaberen Beigeschmack. Sorry, aber dafür kannst du nichts. Ich weiß, wie du es gemeint hast. lg aNette

von bruni am 21.8.13

jede beschreibt es auf ihre Art, ich versuche es machmal so knapp es nur geht, aber wir meinen tatsächlich das Gleiche.
Du hast es wundervoll formuliert, das Finden der Resourcen in uns, die wir oft genug im Alltäglichen vergessen. Da ist es wichtig, sich darauf zu besinnen u. sie nicht einfach still und ungenutzt vor sich hinplätschern zu lassen… Wichtig scheint es zu sein, den richtigen Augenblick dafür zu finden. Danke für Deinen tollen ausführlichen Kommentar zu meinen Worten, liebe Fee

von Karfunkelfee am 20.8.13

Liebe Bruni, Du hast etwas sehr Wichtiges und Schönes verdichtet und in Verse gefasst.
Ich nenne es etwas anders, nämlich: mein Resourcenbuch.
Dieses Buch begleitet mich auf allen möglichen und unmöglichen Wegen und in diesem Buch schreibe ich all das auf, was mir Kraft aus mir selbst bringt, aus dem, was mir mitgegeben wurde. Schreiben steht natürlich an erster Stelle und den zweiten Platz hält die Ruhe hartnäckig besetzt, gefolgt von der Entspannung, aus der dann die Gelassenheit kommen könnte, die weiteren Resourcen zu befragen, die in kleinen vielen scheinbaren Alltäglichkeiten, Ritualen und Symboliken aufgesplittet untereinander aufgelistet werden, verziert mit schönen Momenten, die gesucht und gefunden werden wollen,
es trägt sich allerlei zusammen, wenn
ich in den Resourcen nachsehe, woraus ich Kraft schöpfen kann, wenn ich einmal müde bin.

Denken ist leicht. Nach dem Gedanken handeln, unbequem, sagte Goethe dazu.
Ich gebe ihm Recht und meinem inneren
Schweinehund ein leckeres Fresschen,
damit ich ihn morgen wieder austricksen kann. smile

Schlaf schön,
die Karfunkelfee,
heute Brunis Gute-Nacht-Fee…:)

von bruni am 20.8.13

da hast Du natürlich recht, liebe Lintschi, es ist nicht einfach, sich gleichzeitig in Sicherheit zu bringen u. etwas zu bewegen, zu tun, gegen das, was vernichten will. LG von mir an Dich

von bruni am 20.8.13

Denke doch mal an die Trümmerfrauen, was sie plötzlich für eine Kraft entwickelten, was sie konnten u. schafften, lieber Klaus. LG von Bruni

von lintschi am 20.8.13 - http://filosofium.wordpress.com

es wird wohl immer schwieriger, aber man darf es nicht aufgeben ...
ganz liebe grüße wiedermal
lintschi

von klaus am 20.8.13 - http://kowkla123.wordpress.com

mögest du Recht haben, schönen Dienstag, Klaus

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