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Töchter

Sorcha, Freya und Nike,
die Töchter, die sie nie hatte,
mit langen Locken und
buntgestreiften Ringelsocken,
süß klingenden Stimmen,
als würden Engel singen,
um ihr Freude zu bringen


Die Töchter, die sie nie hatte,
Sorcha, die mit ihren Brüdern
ging, Freya, die ihre Freiheit
liebte und Nike, die kleine
Verspielte, die herzte und
küsste und ihre Umarmung
so sehr vermißte


In ihren Träumen sah sie auch
den kleinen Jungen, der eben
zu seinen Schwestern gesprungen


Sie flüsterte seinen Namen und
flehte im Schlaf um Erbarmen


Die Kinder, die sie nie hatte,
weil die Zeit verrann und nur
Fantasie noch erschaffen kann

 

 

Mittwoch, 7. August 2013

Wehmütige Träume einer Frau,
die nie Kinder hatte, weil
der passende Mann fehlte


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.7.14

Liebe Petra, oh, Du kennst es auf diese Weise…
Es stecken so viele Gedanken in diesem Gedicht, an das ich mich immer erinnern werde, ganz egal, wieviele u. was für besondere ich noch schreiben sollte…

Herzliche Grüße sende ich Dir

von petra am 25.7.14

Manchmal scheint es nach Außen total perfekt, liebe Bruni. Ein Paar, gute Voraussetzungen für ein weiteres kleines Wesen, vielleicht ein Brüderchen für die Kleine - und dann über Nacht eine Krankheit, die alles ändert, aber das Leben geht trotzdem weiter, zum Glück auch. Denn jetzt habe ich zwei Enkelchen.
Alles Liebe und Grüße zu dir
Petra

von bruni am 19.8.13

Sehnsucht geht oft seltsame Wege, liebe Anette. Sie mit ins Bett zu nehmen und dort behutsam festzuhalten, klappt auch vorzüglich. Lächelnde Grüße von mir

von aNette am 18.8.13 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Ach wie schön und wie nachvollziehbar. Ich habe mal einen Brief geschrieben, an meinen Sohn, den ich nie hatte. Nun, meine Tochter hat mir zwei Enkelsöhne geschenkt und eine Enkelin dazu, nun bin ich zufrieden und die Sehnsucht ist gestillt grin Schöne Träume nehme ich jetzt mit ins Bett. Gut’s Nächtle liebe Bruni. lg aNette

von bruni am 9.8.13

Liebe Monika, das glaube ich gerne, daß Du da sehr viel hörst. Täglich mit Kindern arbeiten, bedeutet ja auch, sich den dazugehörigen Müttern widmen zu müssen. Es wird sehr oft auch sehr schwierig sein. Ich bewundere Dich da für Deine Geduld. LG von Bruni

von bruni am 9.8.13

ich merke schon, liebe Mathilda, es ist ein Thema, zu dem jede Frau viel beitragen kann, sich selbst schon viele Gedanken machte. Danke für Deine Offenheit u. liebe Grüße von Bruni

von syntaxia am 9.8.13 - http://webloggia.wordpress.com

Wer kennt da keine Beispiele in seinem Bekanntenkreis?! So aber auch die, die keine Kinder wollten und nun doch Mütter wurden. Wie unterschiedlich diese dann reagieren ist bewegend. Ich habe viele davon bei meiner Arbeit kennengelernt.

..grüßt dich Monika

von Mathilda am 8.8.13 - http://einfachtilda.wordpress.com

Da habe ich jetzt Gänsehaut bekommen und bin schon ein wenig traurig, denn ich kenne einige solcher Frauen und weiß, was sie schon alles angestellt haben, aber der passende Mann ist natürlich auch wichtig und irgendwann ist er da, aber die Kinder bleiben aus.
Traurig…hatte selber drei Fehlgeburten, aber einen passenden Mann.

Sei lieb gegrüßt von Mathilda ♥

von bruni am 8.8.13

Ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen, liebe Anna-Lena. Du sprichst mir aus dem Herzen. Einen lieben nächtlichen Gruß an Dich

von bruni am 8.8.13

Diese Sehnsucht nach eigenen Kindern… wie stark kann sie doch sein, liebe Bärbel. Sie läßt sich durch nichts beirren, diese biologische Uhr. Ich erinnere mich gut. Liebe Grüße von Bruni

Ja, so mancher Kinderwunsch bleibt unerfüllt oder kommt viel zu spät, wenn die biologische Uhr fast ausgetickt hat.
Der passende Mann dazu ist ein Geschenk.
Aber es gibt auch den überwältigenden Wunsch nach Kindern und Frauen suchen nur einen Samenspender.
Das Frausein hat zwar viele Vorteile, aber was die biologische Uhe anbelangt, sind wir den Männern gegenüber im Nachteil.

Liebe Grüße zur Nacht,
Anna-Lena

von minibar am 8.8.13 - http://minibares.wordpress.com

Solche Frauen gibt es öfter.
Es ist wirklich bitter, wenn sie sich nach Kindern sehnen und doch keines haben können.
Ab und zu haben sie Katzen oder Hunde, denen sie dann ihre ganze Liebe schenken.
Liebe Grüße
deine Bärbel

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