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Steine

Sie lächeln mir zu
meine Steine am
Gartenrand…


Rundliche Formen,
keinerlei störende
Ecken, Kugeln ähnlich,
die rollen wollen,
manche auch flach
geschliffen vom
Laufe der Zeit


Glatt und zart
ihre Oberfläche
meine Fingerspitzen
fühlen Steinhartes,
sich fast schon
wunderlich weich
Anfühlendes
wenn ich meine
Augen schließe
und meiner Fantasie
nachspüre


Angenehm kühl in
meinen Menschenhänden,
in denen sie scheinbar
so gerne liegen und
sich in die wärmende
Höhle schmiegen


Ich betrachte
ihre Maserungen,
Streifen und Striche,
Einbuchtungen, Dellen
und Kerben, ihre
sanften Formen,
geschliffen in
strömendem Leben,
mitgerissen in immer-
währender Bewegung
bis sie letztendlich
strandeten


Beeindruckend, die
Steine im Steinemeer…

 


Donnerstag, 22.Aug. 2013


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 27.8.13

das ist ein guter Gedanke, lieber Helmut.
Auf die Idee kam ich noch gar nicht.
Liebe Grüße von mir

von Helmut Maier am 27.8.13 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Eine sehr feine Meditation!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 23.8.13

Hallo, liebe Fee, Du magst sie auch??? Hätte ich mir doch eigentlich denken können *lächel*. Stell Dir vor, ich habe auch einen kleinen Faustkeil. Seit ca. 25 Jahren liegt er bei mir herum. Irgendwann sah ich ihn an u. wußte plötzlich, was er mal war, nur gewesen sein konnte - damals, als die Menschen ihre ersten Bearbeitungsversuche machten… Er hat seine spitzen Kanten lange verloren, man kann sie nur noch ahnen, aber seine Form ist eindeutig. Leider habe ich keinerlei Ahnung mehr, wo ich ihn gefunden habe, aufgeklaubt auf einem frisch umgepflügten Acker vielleicht grin
Wie schön ist es, daß meine Steine Dich herlockten. Dir liebe Grüße und ein gutes und zufriedenes Wochenende von Bruni

von Karfunkelfee am 23.8.13

Du…ich mag die Steine auch so sehr!
Doch auch die kantigen mag ich, die mit den scharfen Graten und den Ecken und seltsamen Windungen, die, die meine Hand pieksen oder vielleicht sogar schürfen, wenn ich sie ertasten will. Manchmal haben solche Steine besonders schöne Farben, manchmal wollen sie einfach nur grau sein wie eine Katze in der Nacht.
Ich mag ihren runden Ausdruck von Geduld. Steine sprechen eine Steinsprache - ich kann die nur radebrechen…;)
Sie haben etwas Verlässlichliches, etwas Bleibendes, Beständiges…sie scheinen unkaputtbar. Bis ich mal wieder einen von diesen finde…eine Seite rundgeschliffen, die andere scharfkantig und scheinbar von etwas abgebrochen, einem anderen Stein, einem Muttergestein?

Tolles Gedicht…

Lieben Gruß vom feechen und…
Dir ein wunderschönes Wochenende

von bruni am 23.8.13

die Dinos, ja, liebe Astrid, sie liefen vielleicht tatsächlich auf Partikeln davon herum, doch über diesen Partikelchen wucherte das Grün so hoch, daß nichts davon zu sehen war. Seltsame und tolle Gedanken stellen sich ein, wenn mann/frau darüber nachdenkt, was man mit einem Stein doch alles in der Hand hält… Einen lieben Gruß zu Dir, fleißige Malerin. Ein Bild in grünenden Tönen stelle ich mir gerade vor *lächel*
LG zu Dir

von bruni am 23.8.13

Lieber Karl, wie sagst Du so schön: steinreich. Ich freue mich sehr, daß Du es sooo ausgedrückt hast. Auf diese Idee kam ich gar nicht *lach*, obwohl mir die Steine unentwegt im Kopf herumspukten.
LG in Deinen bestimmt sehr schönen Morgen, während es hier doch sehr bedeckt ist.

von Astrid Bergmann am 23.8.13 - http://astrid-bergmann.blog.de

ich mag auch steine, in ihnen sind millionen von jahren vereint, sie waren ja mal sand oder andere mineralien auf denen schon die dinos liefen. wink
wegen der farben und formen male ich sie auch gerne.
lg
astrid

grin nicht nur steinverückt wie du sagst, auch steinreich grin sehr schön!
lg
karl

von bruni am 22.8.13

Hallo, aNettchen, na, da können wir uns also die Hand reichen. Steineverrückt alle beide. Ohne Steine irgendwo wegzugehen, bedeutet für mich, etwas verpasst zu haben oder aber, daß mein Kopf mit so vielen anderen Wunderngefüllt war, daß die Steine mal warten müssen… Ich glaube, sie verstehen u. lächeln über mich. Sie haben auf ihren langen Wegen aus der Vergangenheit so vieles gesehen, da kann sie nichts mehr erschüttern.
Herzliche Grüße an Dich

von bruni am 22.8.13

die bunten, die Achate, die “Heilsteine” liebe ich auch, liebe Mathilda. Ich mag sie alle, die einen wegen der Farben, die anderen wegen ihrer Formen… Einen lieben Gruß an Dich

von aNette am 22.8.13 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Steine, Steine, Steine, mich faszinieren sie auch immer so sehr. Am liebsten würde ich aus jedem Urlaub Tonnen davon mitschleppen. Mein Mann schüttelt nur noch den Kopf. Ich mag sie sehr, die Zeugen der Vergangenheit und dein Gedicht spricht mir total aus der Seele grin

von Mathilda am 22.8.13 - http://einfachtilda.wordpress.com

Und Steine können auch wunderbunt ausshen, einfach mal ins Wasser legen, da sehen sie ganz verzaubert aus.
Meine Heilsteine sind natürlich alle farbig, aber auch am Meer, am See finde ich immer wunderschöne Steine, mit denen ich Figuren lege.

Ein lieber Gruß von Mathilda ♥

von bruni am 22.8.13

Steinernes Strandgut sind sie am Ende.
Im Markgräfler Land, dort, wo der Rhein mal freiwillig fließen wollte, also am Altrhein, in den Rheinauen zwischen Basel und Freiburg, gibt es große steinere “Meere”, die Isteiner Schwellen. Sie sind ein Wunder für Menschen wie ich, die sich stundenlang mit Steinebetrachten beschäftigen können. Dort bin ich herumgewandert und habe sie fotografiert. Der eine oder andere Stein wandert dann auch in meine Tasche, ich kann dann gar nicht anders… grin, liebe Bärbel

von minibar am 22.8.13 - http://minibares.wordpress.com

Oh, liebe Bruni, Steine können so angenehm in der Hand liegen, sie können ein Gefühl der Geborgenheit verleihen, von Stärke.
Sie haben einen langen Weg hinter sich, das ist wahr. Immer wieder vom Wasser und anderen Steinen geschliffen…
So kommen sie zu ihrer sanften Form.
Liebe Grüße
deine Bärbel

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