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sich entziehen

Sich von allem zu entfernen
und abzutrennen, bedeutete nur,
sich zu entziehen, zu fliehen
aus einem Raum, der kein Traum,
sondern die einzige Form ist,
die den Menschen mit anderen
Menschen leben läßt


In der Gesellschaft leben,
Brüderlichkeit, Schwesterlichkeit,
linde Gefühle empfinden, sie
hegen und pflegen, bis sie
lodern und dann doch wieder
hassen, weil Feuer verbrennt,
ungehemmt und dich in der
Einsamkeit glimmender Kohlen
verloren stehen läßt


Sich dem Leben zu entziehen,
sämtliche Genüsse zu meiden,
niemals in Liebe zu eilen…
Eine verflixt falsche Geschichte,
ohne jeglichen Sinn, denn
steckt dieser Sinn nicht darin,
die Schönheit des Lebens zu
sehen, sich zu bekennen und
um diese Wahrheit zu wissen?


Der Weg zeigt dir Wunder,
mit jedem Wunder wird Dein Weg
bunter, weiter und breiter, strömt
dir entgegen, du wirst zu vielen
eigenen Wegen, spürst dich selbst,
deine Träume drängen in dir,
lassen dich tanzen und mit Sternen
wirst du über Milchstraßen wandern


Du wirst offen und frei für
mancherlei, siehst die Lichter
der Nacht und den goldenen Glanz
von Tagen, die dir behagen

 


Dienstag, 6. August 2013


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 20.8.13

Liebe Fee, wie gut ist es doch, sich in Geborgenheit entführen zu lassen *lächel*. Was für ein schönes Korollar von Dir zu meinen Worten. Liebe Grüße zu Dir von mir

von Karfunkelfee am 20.8.13

Da reisen mit Dir die Gedanken
in elysische Gefilde
Du malst in Deinen Worten ein Bilde
von Freiheit, Brüderlichkeit und Glanz.
Du kennst den Drachentanz
weißt um die Vorsicht der Schritte auf seinen Schuppen
das ganze Leben ist ein Tanz auf dem Schwanz des geschuppten Tieres
darum wollen mich Deine Worte
so gern verführen
weil sie Geborgenheit ausstrahlen
und Geborgenheit im Leben zu
suchen und zu finden,
kann sich nur zutiefst
heilend auswirken in den Seelengründen
im Wunsch das Weltliche mit dem Universellen harmonisch zu verbinden….

Einen lieben Gruß von Deinem feechen…
die gerade Deine Gedichte stöbert…:)

von bruni am 7.8.13

in der Gesellschaft zu leben u. trotzdem Abstand zu halten, sich nicht auffressen zu lassen, das ist wirklich eine Kunst, liebe Anna-Lena. Wer sie beherrscht, dem geht es gut, er erkennt die Freiräume, die es immer u. überall gibt. Er ist wie eine Insel im Ozean.
Liebe Grüße aus der Mitte der Nacht

Das ist oft die Qual der Wahl, zwischen Vor und Zurück, Hin und Her, Bezug und Entzug, da hilft nur die innere Stimme und das richtige Bauchgefühl.

Liebe Grüße zum Abend,
Anna-Lena

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