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Ton und Klang

Töne suchen sich Wege
durch Narben und Schrunden,
überwinden eben verheilte
Wunden.

Eng war die Kehle, der
Kopf nicht frei. Klingende
Töne, im Kerker gefangen
und mit gehangen im
Lebensballast.

Es bewegt dich ein Ton,
er äußert sich schon,
zittert und bebt,
überlegt, was geschieht
im lobenden Lied

Farben leuchten,
Freude entsteht

Still und gebannt sitzen
die Leute, da bricht er
sich Bahn, der erste Ton,
die Kehle wird weit, ist
endlich bereit.

Lass ihn frei und wie
einen Vogel schweben,
sich jubelnd steil
in die Lüfte erheben,
Schwestern und Brüder
suchen und finden,

ANGST ÜBERWINDEN

Freitagnacht, 14.Sept.2012

Collage
image
(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 29.9.12

Die Fee ist wieder da!!!
Sich befreien von Lasten, die blockierten, sich Luft machen durch Töne und Klänge. Wie Du schreibst, so so muß es sein, Energie wird frei und die Blockade gebrochen… Alles löst sich und die Brust weitet sich, der gekrümmte Rücken wird gerade und die Sinne klingen wieder. *lächel*

von Karfunkelfee am 29.9.12

Der sich frei und ungehindert entfaltende Ton als Energieprinzip und Blockadebrecher. Das gefällt mir!
Gott achtet mich, wenn ich arbeite.
Doch er liebt mich, wenn ich singe.
(Mahabaratan/Indien)

Sehr schön, Bruni…

liebe Grüße von der Fee

von bruni am 17.9.12

stimmt, liebe Barbara, mit einem Lied kannst Du Dich von Frust befreien. Wenn es Dir gelingt, die Töne aus Dir herauszulassen, erkennt Dein Körper, daß Du Dich öffnest u. er dankt es Dir.
LG von Bruni

von bruni am 17.9.12

Hallo, liebe Anette, wie schön, Dich hier zu lesen. Du kannst es also nachvollziehen? *freu* LG von Bruni

von ahora am 17.9.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Ja, so ein befreiter Gesang wirkt Wunder, hat heilende Wirkung.
Liebe Grüße
Barbara

von aNette am 17.9.12 - http://www.magic-colors.eu/Blog

Genauso entstehen unzählige Lieder immer wieder neu. Gut beschrieben, das Zittern des Tones. So ging es mir auch vor jedem neuen Gospel- Konzert. Ich wünsche dir eine schöne Woche, lg aNette

von bruni am 16.9.12

Hallöchen, liebe Nachteule, wie schön, so spät in der Nacht noch so einen tollen Kommentsr zu erhalten!
Da war sie aber schnell, die Bärbel grin
Einen lieben Gruß schicke ich Dir und wünsch Dir auch eine gute Nacht

von Anna-Lena am 16.9.12 - http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Deine Zeilen erinnern mich an einen Vulkanausbruch, wie sich das Magma still seinen Weg bahnt, um sich dann mit Getöse, flüssigen Steinen und Asche zu einem Ausbruch zu vereinen.

Starke Worte, liebe Bruni, von der Anna-lena nun zwei tolle Fotos hat grin .

Hab eine gute Nacht wink

von bruni am 15.9.12

Chor ist immer gut! Sich in einer solchen Gruppe gut aufgehoben zu wissen, muß ein tolles Gefühl sein.
Wenn alle Töne dann harmonisch klingen und sich zu einer Melodie verbinden, die Dich und die gesamte Gruppe weiterträgt, dann gehst Du in diesem Klang auf und die Seele jubelt.
Stimmts, liebe Bärbel? Einen lieben Gruß an Dich

von bruni am 15.9.12

Hallo Maren, wie schön, daß Du mal wieder hier bist. Genau so ist es, mancher Ton kommt einem kaum über die Lippen. Wenn es Dir dann gelingt, endlich einen Schrei auszustoßen, kann es schon zu spät sein… Also frühzeitig zu summen beginnen und dann endlich alles herauslassen!
Ich wünsche Dir auch ein klangvolles Wochenende. *lächel*

von minibar am 15.9.12 - http://minibares.wordpress.com

Töne, Hören, Singen, Chor.
Bei mir führen solche Worte immer zum Chor.
Auch ist der Chor eine wundervolle Gruppe, in der sich jede/r wohlfühlen kann. Da darf man auch mal falsch singen wink
Ein falscher Ton - und es wird nochmal geübt. Das hat was. Dann sitzt es doch besser.
Dein Gedicht beginnt voller Anspannung und Unwohlsein.
Das würde mir auch die Kehle zusperren.
Aber wenn der Ton endlich zu hören ist, sich aufschwingt, dann ist das wie eine Befreiung!

von Maren Brüning am 15.9.12

...manchmal kommt einfach nicht gleich über die Lippen, was man fühlt- es staut sich auf, wird hin- und hergewälzt, überlegt, abgewägt- und der leise summende Ton schwillt an, bis die Seele so voll ist, dass er sich zum Urschrei auswächst und endlich in die Freiheit drängt…
Das ist so wichtig, um nicht an ungesagten Tönen zu ersticken!
Ein klingendes Wochenende mit ganz schönen Tönen wünscht Dir
Maren smile

von bruni am 15.9.12

ich glaube, Du hast schon fast die Zeilen zu einem eigenen Werk im Kopf *lächel*
Schön ist er, Dein Kommentar! *freu*

Einen lieben Gruß zu Dir

von finbarsgift am 15.9.12 - http://finbarsgift.wordpress.com/

töne, klänge, melodien, patterns…
internationale sprache, allumfassend,
ängste schürend, hals abschnürend,
aber nur die avantgarde, nicht die musik, die du meinst, und auch ich…
oh so fein ziseliert verbalkomponiert!

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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