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Kindertraum

Ich hör ihn reden,
den Eichenbaum


In seinem Blätterrauschen
erkenn ich den Traum,
den ich träumte,
als ich ein Kind war,
vor vielen Jahren


In meinem Kirschenbaum
versteckt vor den “Großen”
die es nun nicht mehr gibt


und auch das Haus
ist verwandelt und
zählt nicht mehr…


Noch stehen die Linden


der kleine Hügel bleibt
für immer verschwunden


Sich sorgende Hände ruhen,
von fallenden Blättern sanft
und wärmend bedeckt

 


Montagabend, 26. Nov. 2012

 

 

 

 

 


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© bruni kantz

Kommentare

von bruni am 30.11.12

Stimmt genau,lieber Helmut. Kannst du hellsehen? *lächel*

von Helmut Maier am 30.11.12 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Eine irgendwie getröstete Wehmut!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 29.11.12

Du bist nicht auf Bäume geklettert, liebe Bärbel? Das kann ich mir bei Dir gar nicht vorstellen… Einen lieben Gruß von mir

von bruni am 29.11.12

Liebe Barbara, es ist wundervoll, gute Erinnerungen zu haben. Es gibt ja auch die anderen… Wir sind ein Produkt, aus vielen Teilen zusammengesetzt. Fotografien trage ich in mir, Bilder u.oft decken sie sich nicht mehr mit der Realität. *lächel*

von bruni am 29.11.12

Es ist tatsächlich so, lieber Finbar, die Bäume unterstützen meine Erinnerung an das, was einmal war - in meiner Kindheit.
Da gab es auch wirklich viele Bäume *lächel* und ich glaube, ich liebte sie alle. Ich sehe sie immer noch vor mir…

von finbar am 29.11.12 - http://finbarsgift.wordpress.com/

fein ziselierte bilder
ruhige poesiestimmung
bäume als träume
ohne schäume
sondern als stützen
der erinnerung

von minibar am 28.11.12 - http://minibares.wordpress.com

Ich bin selten auf Bäume geklettert.
Im Garten waren Obstbäume, da durften wir natürlich nicht drauf.
Aber die lieben, weichen Hände meines Vaters, die vermisse ich sehr.

von ahora am 28.11.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

unauslöschliche Eindrücke tragen wir aus unserer Kindheit mit uns herum, Wortfetzen, Bilder, Glücksmomente und auch eine ganze Menge Leid.
Aber alle Eindrücke zusammen genommen machen uns heute aus.

Liebe Grüße
Barbara

von bruni am 27.11.12

ich erinnere mich auh gut an Wiesen, liebe Mathilda u. blaue Akeleyen darin.
Doch ich saß auch manchmal im Kirschbaum im Hof meines Elternhauses u. das war toll. Ich habe es so gut in Erinnerung.
Jeder hat seine eigenen besonderen Erinnerungen u. wie gut ist es, daß wir sie haben. LG von Bruni

von Mathilda am 27.11.12 - http://einfachtilda.wordpress.com

Bäume haben mich als Kind weniger interssiert, eher die schönen Wiesen, die es da noch gab und die wundervollen Blumen.
Oftmals habe ich mich dahin zurückgezogen, wenn ich traurig war. Mich ins Gras gelegt und den Wolken zugeschaut.
Diese Wiesen vermisse ich, aber ich habe ihren Duft noch in der Nase.

LG Mathilda ♥

von bruni am 27.11.12

So ist es, liebe Gaby, kommst du nach vielen Jahren an einen besonderen Ort Deiner Kindheit, erkennst Du ihn oft kaum wieder, aber ich fand die Linden und den Ort, an dem das kleine Grab meiner Tante, nach der ich heiße, einmal lag…
Einen lieben Gruß in einen grau aussehenden Tag. Ganz herzlich zu Dir Bruni!

von Anna-Lena am 27.11.12 - https://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Leider verschwinden auch die äußeren Spuren der Vergangenheit immer öfter und wir sind auf unser inneres Auge angewiesen, das diese Bilder bewahrt.

Einen Morgengruß von mir zu dir ♥

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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