Startseite | Kontakt | Impressum

Himmlisches Denken

wenn Denken dir
Genuss bereitet,
dein Wissen immer
weiter schreitet,
du Wissenswertes
stetig pflückst,
dann willst du nach
gewisser Zeit -

dein Kopf ist endlich
nun soweit -

mit diesem Wissen
neu erfinden und
forschend dich
ans Lehren binden.

Das Rad gibt es
seit langer Zeit,
drum strebst du
höher, greifst
nach Sternen,
diesen fernen.

Dem Kern der Sonne
gilt dein Denken,
Licht und Wärme
willst du lenken,
in Himmelskörper dich
versenken.

Du fieberst, eiferst,
blickst verzückt,
das Denken macht dich
schier verrückt, könnten
nicht in Sonnenflecken
kleine grüne
Wesen stecken?

Nun machst du Pause,
gehst ein Stück, der
Mond ist rund,
er scheint gesund.
Doch grübelst du
und atmest tief:

Wie hieß nur dieser
fernste Stern,  der
ständig deinen
Namen rief?


Sonntag auf Montag,
der 23. Juli 2012

20 Minuten
nach Mitternacht


image
(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 11.7.16

Lieber FINBAR,
er hat danach noch einen Blog gehabt. Da hattest Du aber auch kommentiert.
Ich weiß leider den Namen nicht mehr, habe nur noch seine Mailadresse.
.

Liebe Grüße aus einer bleiernen Trübe und ziemlichem Wind…
Gewittrig schaut´s aus

von finbar am 11.7.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

*hocherfreut nun lächle ob deiner Worte*

Hast du einen Link zu ihm?
Der unten funzt ja nimmer!

Herzliche Morgengrüße
vom Finbar

von bruni am 10.7.16

Lieber FINBAR,
wieder habe ich Dich in der Tiefe meiner Gedichte u. ä. entdeckt grin
Ja, es ist wirklich verblüffend, wie sich die Kommentierenden verändern - immer wieder.
Ich müßte ihn mal anschreiben, den Wolfgang. Ich weiß zur Zeit gar nichts von ihm.
Herzlichst Bruni am Sonntagmorgen zu Dir

von finbar am 10.7.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Interessant, wer hier alles kommentiert hat *lächel*

Ich glaube, Wolfgang hat
Inzwischen seinen Blog gelöscht,
oder?

Liebe Morgengrüße vom Finbar

von bruni am 28.7.12

Liebe Regina, Du richtest mein ramponiertes Selbstbewußtsein wieder auf.
Einen lächelnden Gruß von mir

Liebe Bruni,
ich bin ja eine bekennende Reimgedichte-Freundin. Dieses hier gefällt mir besonders gut, es hat ein Tempo, dem man kaum hinterherkommt und atemlos beginnt man von vorn zu lesen und findet es noch besser als beim ersten Mal, Klasse!
Liebe Grüße
Regina

von bruni am 27.7.12

Du meinst, liebe Barbara, wenn Verwirrendes ankommt, möchtest Du lieber nicht darüber nachdenken? Hm, es kann aber sein, daß sich Verwirrendes klärt, wenn man es bedenkt… *lächel*
Einen lieben Gruß zu Dir

von ahora am 26.7.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Der Mensch will beschäftigt sein wink.

Wenn das Denken zu mehr Klarheit führt, werde ich es immer begrüßen.

Liebste Grüße
Barbara

von aNette am 25.7.12 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Wow, Bruni. Atemlos bin ich mal wieder deinen Worten gefolgt, die so geschwind vor meiner Nase herumflitzen. Das ist schon wieder ein ganz besonderes Wunderwerk deiner Wortschöpfungen. Ich bin begeistert. Ich überreiche dir dafür sinnbildlich einen Orden. Grandios, das Ganze. lg aNette

von bruni am 24.7.12

Lieber Jorge, ich bin eigentlich auch nicht der rechte Reimer, aber manchmal passt es halt. LG von Bruni

von bruni am 24.7.12

Hallo, lieber Wolfgang, Du weißt also, wo die Sternlein stehen?  grin
Dir einen lieben Gruß von Bruni, die nun mal schnell nachsehen muß, wie es bei Dir aussieht…

von Jorge D.R. am 24.7.12 - http://traumtuch.blogspot.com

Von der Schulzeit her mag ich Reime eigentlich nicht.
Aber das Gedicht hier gefällt mir.

von Wolfgang am 24.7.12 - http://waushh2.wordpress.com

Du meinst, der wunderschöne Stern,
er wäre ach so fern?
Wenn Du mich fragst, wie ich das sehe,
dann sitzt der in der Nähe!
—-
LG von Wolfgang

von bruni am 24.7.12

*lächel* Hm, ich grüble nun:
Wie schaffst Du es, bis in die tiefste Stelle manches Gedichtes einzudringen?  grin
Dir einen lieben Gruß von mir

von mono8no8aware am 24.7.12 - http://mono8no8aware.wordpress.com

tja, wie könnte dieser ferne stern wohl heissen, der ständig bruni ruft (du meinst nicht rief, oder?!) *lächel*

von bruni am 23.7.12

*grins* na ja, er ist selbstverständlich ein Wunderkind, aber soweit ist er nun doch noch nicht, liebe Anna-Lena. *lach*
Einen lieben Gruß in die Nacht zu Dir

Liebe Bruni,

ist dein Enkelkind schon so weit, dass er tüftelt und grübelt, wie er seine Steine legt, ein Holzstück mit dem Messer sägt?

Lass ihn auf Entdeckungsreise gehen grin

Einen lieben Gruß nach einem Sommertag,
Anna-Lena

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image