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Ungehörte Schreie

Was liegt alles im Schweigen,
was liegt alles im Nichts

unvorstellbar
ist die Fülle des Schweigens
und stumme Schreie
verhallen im Nichts

gäbe es nicht
dazu noch Tage und Licht
würde die Welt verdorren
ungehörte Schreie
wären Urheber der Wüsten,

vertrocknete Gräser
knickten unter arglosen Sohlen

hoffnungslos wären wir
ohne Liebe verloren


Dienstagmorgen, 24.Jan.2012


ich werde kein Bild dazu einstellen,
es würde vielleicht allzu sehr vom
Text ablenken u.wirklich passen
würde es nie…

 




Kommentare

von bruni am 27.7.16

Lieber DISPUTNIK,
schön, daß Du zu mir gewandert bist.
Es ist auch ein weiter Weg zu mir.
Es ist oft verblüffend, die eigenen Worte nach langer Zeit wieder zu lesen.
Ich denke, das geht Dir ebenso.
Danke für Deine verstehenden Worte u. liebe Grüße von Bruni

von Ralf am 26.7.16 - http://disputnik.com

Ein wunderbarer, berührender Text, der wohl tatsächlich keines Bildes bedarf, weil er selbst eines malt…

von bruni am 2.2.15

wie schön, daß Du gestöbert hast, lieber Michael und gerade dieses hier dabei gefunden hast.
Danke für Deine feinen Worte dazu
und herzliche Grüße von Bruni zu Dir

von Michael Roschke am 2.2.15 - http://youtube.com/c/MichaelRoschke

Kein Bild wäre in der Lage, von diesem beeindruckenden Gedicht abzulenken. Großartig liebe Bruni!

Gruß: Micha

von bruni am 19.7.14

Liebe Petra, ja, so groß kann Kummer sein und er ist vielfältig. Kann Ursachen haben, die sich ein anderer kaum vorzustellen vermag. Meist denken wir zuerst an den Verlust eines geliebten Menschen u. doch ist es nicht immer der Tod, der das Grausamste sein kann….
Sehr liebe Grüße an Dich, liebe Petra, die Du dieses besondere Poem entdeckst hast.

von petra am 19.7.14

Wüste und Leere, genauso ist es, wenn ein geliebter Mensch für immer von uns geht.
Mit der Zeit kommt das Licht wieder, das dauert aber sehr lange ...
Liebe Grüße Petra

von bruni am 27.1.12

Natürlich sind es menschliche Vorstellungen, aber wüst und leer ist fürchterlich, deshalb brauchen wir dringend auch die Liebe in unseren Leben,damit wir nicht trocken und hölzern werden. Liebe Barbara, ich wünsche dir einen wunderschönen guten Morgen

von ahora am 26.1.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

das hast Du aber schön gesagt.
Ich stelle mir gerade vor, wäre die Welt stumm ... NICHTS würde man hören ... Wüste und Leere ...
aber! das sind menschliche Vorstellungen, die wohl nichts mit der WIRKLICHKEIT zu tun haben.
Jeder baut sich ja seine Welt, wie er sie braucht, wie er sie verträgt.

LG
Barbara

von bruni am 26.1.12

Liebe Astrid, nicht traurig sein, es gibt die Liebe, dieses Gegengift gegen Wüste und drohendes qualvolles Schweigen.

Sieh doch bitte mal Deine Bilder durch. Vielleicht paßt eines zu diesem Gedicht.
Ich würde mich total darüber freuen.
einen lieben Gruß zu Dir

von bruni am 26.1.12

Das Helle, das, was lebensvoll prall füllt, keine Wüste in den Gedanken entstehen läßt, das ist die Liebe, Helmut.
Jeder versteht es ja etwas anders und das ist auch gut so. einen lieben gruß zu Dir

von Astrid am 26.1.12 - http://astrid-bergmann.blog.de/

es gefällt mir, auch wenn es einen traurig stimmen kann. lg astrid

von Helmut Maier am 25.1.12 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Liebe als das (wie ich es verstehe) - notwendige - Ergebnis von Tagen und Licht: das hat schon was!

Herzliche Grüße
Helmut

von bruni am 25.1.12

der Kommentar übertrifft das Gedicht, kann ich da nur sagen! Danke Dir sehr!
Ja, den Schrei von Munsch müßte ich dazusetzen, das wäre das richtige.

Dir einen lieben Gruß in diesen strahlenden Morgen, lieber Ludwig,
von Bruni

von mono8no8aware am 25.1.12 - http://mono8no8aware.wordpress.com

zeilen
die kein (ablenkendes) foto
an ihrer seite brauchen
im gegenteil
zeilen
die mit einer solchen
gewaltigen wucht
wirken
etwas BEwirken
beim lesen(den)
dass mir als gemälde
passendes bild hierzu
nur der große
stumme schrei
von edvard munch
einfällt
dein gedicht
und
dessen bild
eine großartige
einheit
in sachen
LIEBE
immer und überall thema
insbesondere in der
kunst
und deine zeilen sind ganz
kantz besondere kunst
diese
zeilen
jedenfalls von dir
die berühren sehr…

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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