Erdgöttin
Frau aller Frauen
Ursprung und Mutterschoß
Erdgöttin und Weltenfrau
uralter Traum
ferne Gedanken,
aus feinsten Fäden
gewoben, als wäre
der Himmel dem Manne
zur Gnade gesandt
du Frau aller Frauen
Traumgebilde und
Nebelstreif,
Pforte zum Paradies
Doch schließt sich die
Pforte zur falschen Zeit,
Himmelssterne stehen
nicht mehr bereit,
verdorren Gräser und
Wiesen, Felder werden
nicht mehr bestellt,
freudloses Dunkel
herrscht in der Welt
Samstagnacht, 7.Jan.2012
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Liebe Barbara, SIE wird letztendlich siegen, wir, die wir sie strapazieren, wir werden verlieren. Sie ist um soviel stärker! LG von Bruni
wie es aussieht, wird die Erdgöttin arg strapaziert - und wir mit ihr.
Herzlich
Barbara
ja, Du hast recht, die Nachtgedanken sind etwas besonderes. Einen lieben Gruß zu Dir, Ludwig, von mir
nachtgedanken
sind die schönsten…
alles liebe
ludwig
Guten Morgen, Ludwig, seltsam ist es schon, dass ich so gerne schreibe, wenn es Nacht geworden ist. Auch wenn ich müde bin, macht es Freude, Worte zu finden, nach denen man schon im Tageslicht gesucht hat. LG von mir
die lyrische erdtagesgöttin
im nächtlichen erdzauberland
hab einen schönen tag!
herzlich, ludwig
Liebe Fee, genau so
sollte sie sein,
die Überfrau,
die Träume und Wünsche weckt,
über Sterne und Menschen wacht.
Ist sie schwach, hilflos,
und nur noch still,
weiß er nicht, was sie nun wieder will.
Versprüht sie kein Leben mehr,
tut Mann sich mit Erdenfrau schwer.
Nur Göttin sein, hält keine Frau auf Dauer aus.
Doch auch der Mann kann nicht immer nur der Prinz auf seinem weißen Roß sein.
Irgendwann tut ihm der Hintern weh und er muß absteigen. *lächel*
Sie haben es nicht so einfach miteinander, die beiden, dabei ist doch so gut zu erkennen, dass sie zueinander gehören, scheint doch das eine nur halb zu sein ohne das andere. Leg sie zusammen und sie bilden eine Einheit, wie sie schöner nicht sein könnte.
Doch so vieles kommt dazwischen und schon stieben sie auseinander und fühlen sich verraten vom anderen Geschlecht.
Toll waren Deine Worte zu meiner Erdgöttin, liebe Fee!
Einen lieben Gruß von Bruni
am Sonntagabend
Sie
Anmutig still geht nur sie
Durch seine Träume
Lächelt gütig und sanft
Als nicht wildes Bild
In seinen Gedanken
Er schränkt es ein
Und denkt es klein
Eine Göttin ist nicht körperlich
Sie müssen rein sein
Doch nicht aus Stein
Sondern Fleisch und Blut
Voll leidenschaftlicher Glut
Spöttelnd über die Welt tänzeln
Sex und Geilheit verschenkend
Als ertränken sie ansonsten
In ihrer Gier die schier unersättlich
Sein muss wie ihr Kuss
Er muss ganz einfach
Nachkommen zeugen
Seine Kraft die er ihr zu Füßen legt
Sie später damit schlägt
Und sie ihre Kinder trägt
Wie Fackeln am Brand des Lebens
Sie strebt nach glücklicher Harmonie
oder sie bindet sich
einen Schlips um den Hals
und wird am Ende
schlimmer als – sie.
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!