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Geduld

Ich glaube an dich,
mein Leben,

weiß um Gestern,
um Heute, doch nicht
vom Morgen

Geduld brachte Natur
den Müttern.
Warten in fruchtbaren
Boden gepflanzt,
beizeiten gedüngt,

dann war es soweit.
Die Frucht war reif,
das Ernten begann.

Ich denke daran,
erinnere und besinne
mich, lebe freudig
meine Erdenzeit,

lasse Früchte an ihren
Orten, damit restliche
Süßen in pralle
Fruchtkörper schießen

und erinnere mich
der Geduld, der Mutter,
die das Hoffen gebar

Freitagmorgen, 17.Aug. 2012


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von ahora am 24.8.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Ja, liebe Bruni, das Leben ist wunderbar und mit dieser Geduld und dem Wissen, das alles seine Richtigkeit hat, ist selbst das Alter schön.

Herzlichst
Barbara

von bruni am 18.8.12

und die Ruhe des Herzens brauchen wir, um einigermaßen zufrieden zu sein, liebe Monika. Dir einen lieben Gruß von mir

von bruni am 18.8.12

*lächel* das hast du aber schön gesagt, liebe Barbara. Einen lieben Gruß zu Dir

von syntaxia am 18.8.12 - http://webloggia.wordpress.com

Sich besinnen und immer wieder daran erinnern, ein Teil von ihr zu sein, kann enorm viel Ruhe bringen.

Schön, wenn es gelingt,liebe Bruni!
..grüßt dich Monika

von ahora am 18.8.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Liebe Bruni, wo Du hintrittst grünt es, bei dieser Einstellung. Da bin ich mir sicher.

LG
Barbara

von bruni am 18.8.12

Liebe Anna-Lena,ich habe es auch nicht so einfach mit der Geduld. Ich übe und übe *lächel*
Dir einen sonnigen Gruß zum Samstag von mir

Welche schöne Worte du der Geduld gewidmet hast, liebe Bruni.
Ich bin ein ungeduldiger Mensch und werde deine Zeilen aufnehmen. Vielleicht verändern sie meinen Blickwinkel.

Sonnengrüße
von Anna-Lena

von bruni am 18.8.12

Lieber Helmut, manch einer hat sie, diese Gabe des Hoffens und er kommt mit ihr gut durchs Leben. Ohne sie kannst Du gleich einpacken u. Dich unter Büschen verkriechen. Ausgesprochen gut gelesen wie immer und einen lieben Gruß von mir

von Helmut Maier am 17.8.12 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ein raffinierter Schlenker, zwar ums Gestern zu wissen, aber nicht v o m Morgen. Dass wir - das sagen Deine letzten Zeilen so genau - dann doch um die Möglichkeiten des Morgen wissen können, ist eine phantastische Gabe.

Liebe Grüße
Helmut

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