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Trost

meine Stimme wirst
du hören als Rascheln
in den Zweigen,

mein Flüstern
erkennen, wenn der
Wind Halme und
Gräser bewegt

du wirst mich
finden, wenn sich
Ranken um Rosen
winden

Wenn du weinst und
deine Tränen den
Boden netzen, wirst
du sehen, wie
Wunder geschehen,

erwachende Erde dich
tröstet, Melodien
erklingen, die von
guten Tagen und dem
Frieden in Nächten
singen, denn

Ballast warf ich ab,
wurde Wind und Sturm,
eine Spur im Sand

als ich verschwand


Karfreitag in der Nacht,
7. April 2012


image
(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 18.4.12

Liebe Astrid, es ist absolut wundervoll, Dein Bild. Ich bin sehr froh darüber, daß Du es hier zeigst. Liebe Grüße von Bruni

von Astrid Bergmann am 18.4.12 - http://Astrid-Bergmann.blog.de/

wunderbares trostgedicht, ich werde es in die liste meiner lieblingsgedichte von dir aufnehmen. grin
letztes Jahr habe ich auch am karfreitag spontan ein bild gemalt, das ich geträumt hatte und unbedingt gemalt werden wollte.  hier nochmal für dich zum sehen.  http://data6.blog.de/media/130/5518130_bb5af7ca7f_m.jpg

DANKE! smile

Ein schönes WE dir und liebe Grüße
Regina

von bruni am 12.4.12

Regina, wie kannst Du fragen, es ist dafür da,“mitgenommen” zu werden, von denen, die es anspricht. Dir einen lieben Gruß von mir

Liebe Bruni,
gestattest du, dass ich mir das Gedicht mitnehme? Nur für mich - es geht mir sehr nahe und obwohl es zum Karfreitag wunderbar psasst, hat es für mich gerade eine ganz andere Bedeutung.
Viele Grüße
Regina

von bruni am 9.4.12

ja, liebe Barbara, die kleinste gute Erinnerung kann trösten. LG von Bruni

noch die kleinste Spur in der Erinnerung töstet.
Schönes Gedicht, liebe Bruni

von bruni am 9.4.12

Du hast Deine Pause beendet, liebe Anna-Lena und ich freue mich sehr über diese Worte zum Trost, die das Nägelchen aufs Köpfchen treffen. Dieser Tod, der auseinander reißt, was einmal meinte, zusammenzugehören. Schlimm ist es, wenn man Trauer nicht verarbeiten kann.
LG von Bruni

Wunderbar ergreifend, liebe Bruni, und nicht nur für den Karfreitag. Leben und Tod werden immer untrennbar miteinander verbunden sein.
LG von der Nachteule

von bruni am 8.4.12

Liebe Fee, ein Trost ist es schon, wenn ich erkenne, daß Du manchmal bei mir liest.grin Wie schön ist es. LG von Bruni zu Dir

von Karfunkelfee am 8.4.12

Liebe Bruni,
Dein Gedicht klingt nach Loslassen, nach Abschied und es passt so gut in eine Karfreitagsstimmung wie zu jedem anderen Abschied, zu denen wir immer wieder gezwungen werden. Die Sonne, die Blumen, die Kinder, die Dankbarkeit noch eine Weile hier bleiben zu dürfen bis wir unseren letzten Schnaufer tun, ist ein Trost für das, was wir für wichtig hielten und was wir lassen mussten. Sehr schön, deine Zeilen.

Liebe Grüße,
die Karfunkelfee

von bruni am 7.4.12

ja, ich dachte auch an den Karfreitag, als ich schrieb, aber nicht nur, liebe Anette.
Liebe Ostergrüße sende ich Dir und werde Dir sofort noch eine Mail schreiben!
Lieber Gruß von Bruni

von aNette am 7.4.12 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Das sind bezaubernde Zeilen. Sicherlich als Trost zum Karfreitag gedacht. Ich habe gestern eine ganz außergewöhnlich schöne Geburtstagsfeier erlebt. Mit netten Menschen, sehr harmonisch. Mit Übernachtung im Sauerland. Als wir heute erwachten sah ich den ersten Schnee des Winters (Zumindest in unserem Bundesland) wink Ich wünsche dir schöne Osterfeiertage. lg aNette

von bruni am 7.4.12

wenn ein Mensch geht, wenn sein Lebensweg beendet ist und einer zurückbleibt, der unendlich vermisst, dann sucht man/Frau, man kann und will nicht verstehen. Wo findet sich dann Trost? Ich danke Dir fürs Verstehen meiner Zeilen, lieber Ludwig

von mono8no8aware am 7.4.12 - http://mono8no8aware.wordpress.com

sehr schön ...
kantz mono no aware sozusagen
*lächel*
nee, aber jetzt mal im ernst:
das sind bezaubernde trostzeilen…
liebe ostergrüße
vom ludwig

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