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Ein Gast

Zärtlichkeit lade ein,
für immer dein Gast zu sein

beschenke sie reichlich,
bewirte sie gut,

bereit ihr ein Lager,
wie Flaumfedern weich

Lass sie dein Lieblingsgast
sein und niemals allein

nimm sie mit
vom Tag in den Traum, reich
ihr Hand und gülden Gewand

Wie Glockengeklingel
hörst du leise ihr Lachen

Sie fühlt sich geehrt, hat
sich nie mehr beschwert

Donnerstagnacht, 19.April 2012

Tulpenzart
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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 28.4.12

Danke, liebe Anette, daß auch Du diese Zärtlichkeit als so wichtig empfindest. Ohne sie verdorren wir wie ein Mensch ohne Liebe. LG zu Dir von mir

von aNette am 28.4.12 - http://www.magic-colors.eu/Blog/

Zärtlichkeit…ach wie schön. Die kann man jedem Menschen irgendwie angedeihen lassen. Vielleicht magelt es häufig gerade daran. Schöne Zeilen, die zu Herzen gehen. lg aNette

von bruni am 26.4.12

Liebe Barbara, sehr gerne geschehen
und die Zärtlichkeit, die hast Du wohl jederzeit zu Gast… LG von Bruni

von ahora am 26.4.12 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Mir wurde gerade ein Teller frischer Erdbeeren neben den Computer gestellt -
Zärtlichkeit!

Liebe Bruni, danke für Deine wunderschönen GEdichte, die Du bei mir einstellst. Ich bin begeistert! ♥

Gruß
Barbara

von bruni am 25.4.12

ja, wir sollten ihr immer einen Platz freihalten,lieber Helmut. Dir einen lieben Gruß von mir

von Helmut Maier am 25.4.12 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ein wunderbarer Gast!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 23.4.12

wunderfein, liebe Fee, hast du ergänzt, aber ergänzt kann man es gar nicht mehr nennen. Einen ureigenen Platz solltest Du diesem Korollar geben. Es steckt voller Süße und Sehnsucht. Wie schön ist es geworden. Einen lieben montäglichen Gruß von Bruni

von Karfunkelfee am 22.4.12

ach, Bruni…was stellen denn deine wunderschönen Zeilen mit mir jetzt wieder an?
Du machst vielleicht Sachen mit deiner Fee…;)

Zärtlichkeit
Finde dich blind
im Duft der Haare meiner Kinder
im glühenden Überfluss zartgrüner
Blüten
im Sonnenkuss auf
meiner vom Winter gerauten
Haut,  im Gleißen
unschuldsweißer Anemonenteppiche
vorm alten Lindenbaum,
im Traum vom ersten
lauen Windzug
im wattigweißen Nebeltrug
dem streichelnden Flug
zweier verliebter Stare
in der händchenhaltenden
Kindergartenkinderschar
in der Vorstellung deiner Berührung
lasse ich mich von dir verführen
vergebe mich, liebe mich in dich,
dein Wesen, kann dich
in allem lesen und fühlen,
bist das treibende Wasser
auf meinen Lebensmühlen
will dich nie mehr lassen
kann dich nur beschreibend kleiden
doch nicht fassen
du bist flüchtig
wie ein huschendes Reh
wahrhaftig und nicht
zu züchtigen
ein in Musik tief schwingender
herzwarmer See
lebst durch mich
ich erhebe dich
und gebe dich
überallhin
du bist mein Fühlen
mein zärtlicher Sinn.

von Agnes am 22.4.12 - http://www.agnes-welt.de/juvare/

Ein sehr schönes Gedicht, und Dein Tulpenbild gefällt mir auch so gut.
LG
Agnes

von bruni am 20.4.12

gar nicht so einfach ist es manchmal, “unschwer” zu sein, lieber Ludwig.
Einen lieben Gruß am Morgen von Bruni

von mono8no8aware am 20.4.12 - http://mono8no8aware.wordpress.com

locker und flockig kommt
dein zärtlicher frühling daher
kantz schön unschwer…
herzliche grüße
vom ludwig

von bruni am 19.4.12

es ist eben ein zärtlicher Frühling, liebe Anna-Lena-Nachteule.
Einen lächelnden Gruß von Bruni

Der Frühling, liebe Bruni, treibt dich zu wahren Höhenflügen grin

Gute-Nacht-Grüße
Anna-Lena

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