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Fluß des Schreibens

Hoch aufbrausende,
überfliessende
Wortkaskaden, die
über schroffste
Klippen sich wagen,
um Wort für Wort zur
Mündung zu tragen.

Unerschöpfliche
Gedankenketten,
bockige Füllen,
in denen feurige
Ideen stecken, helle
berauschende
Wörterströme, die
allzu Seichtem
atemlose
Bewegung bringen.

Dann endlich,

grandioses Finale,
laut jubilierender
Himmelsgesang,
bei dem jedem Wort
sein eigener
vollkommener
Ton gelang.

Donnerstagabend,6.Okt.2011


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 15.10.11

Liebe Anna-Lena,
ér war nicht so einfach zu erreichen, hat mich einige Minuten *lach* Schwerarbeit gekostet, dieser Anstieg zum Gipfel.
Einen lieben Gruß von Bruni

Welch ein Höhepunkt für jeden Poeten.
Das erinnert mich an einen Bergipfel, den man sieht, aber doch kaum erreicht.

Morgengrüße von
Anna-Lena

von bruni am 9.10.11

Liebe skryptoria, bis ich zum Himmelsgesang gelangte, mußte ich wilde Wortgewässer bewältigen.☺ Dann endlich hatte ich es geschafft… LG zu Dir

von bruni am 9.10.11

Liebe Babs, ich dachte, Ihr seid 2 Männer und 2 Frauen *lach*. Großes Missverständnis meinerseits ☺...
52 sind natürlich eine stattliche Zahl. Da klingt, tönt und jubiliert es und es macht bestimmt großen Spaß, hier mitzusingen. Einen lieben Gruß von mir

von skryptoria am 9.10.11 - http://skryptoria.wordpress.com

“Himmelsgesang, bei dem jedem Wort sein eigener vollkommener Ton gelang.”

Ein sehr hohes Ziel. Aber wie man an Deinen Worten sieht: Durchaus zu erreichen! *toll

von minibar am 9.10.11 - http://mininares.wordpress.com

Wie kommst du auf einen kleinen Chor?
Wir haben mindestens 52 aktive Mitglieder.
Das kann sich doch sehen lassen, meinst du nicht auch?

von bruni am 9.10.11

Liebe Anette, hast Du Dich wieder erholt? *KICHER* Ich wollte Dich mit dem lauten Jubilieren nicht erschrecken… Kannste mir glauben! Tja, was so alles passieren kann, wenn man herumliest und bei jemandem einen echten, unwahrscheinlich gelungenen Schreibfluß entdeckt. Dem muß man dann huldigen und ich tue es in meiner Art.☺ Ich wünsch Dir einen wunderschönen Sonntag. Jubilierst Du heute noch in Deinem Chor? Alles Liebe von Bruni

von bruni am 9.10.11

Lieber Helmut, manches Gelingen braucht seine Zeit. Manche Flüsse fliessen träger als andere.
So ein echter, reißender Wildwasserfluß, der dahinschießt, der einfach Baumwurzeln überspringt,die ihm in die Quere kommen, erfordert gehörige Konzentration *lächel*, damit man hier keinen Schiffbruch erleidet. Einen lieben Gruß von Bruni

von bruni am 9.10.11

Liebe Kerstin, ich bin froh, daß Du es gut findest. Es machte mir zu schaffen, dieses *Werk*. Es hing an den Klippen, wollte mich nicht schnell genug über die Stromschnellen tragen… LG nach Berlin

von bruni am 9.10.11

Danke Dir, liebe Regina, ich habe etwas länger gebraucht, bis ich es auch ganz gelungen fand; ich habe daran herumgemäkelt, komisch eigentlich, dachte immer, da müsse noch mehr fliessen, als sowieso schon geflossen ist… LG von mir

von aNette am 9.10.11 - http://www.magic-colors.eu

Ich brech zusammen, jetzt fängt sie auch noch an zu jubilieren,....oh, zum Glück. Genauso kommt es mir manchmal bei dir vor, dass sich Worte zu Wasserfällen ergießen…gnadenlos…guuut…lg aNette

von Helmut Maier am 8.10.11 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Eine wunderbare Ode des Gelingens!

Liebe Grüße
Helmut

Ein wortgewaltiges Gedicht, das mich richtig mitreißt in die tosenden Wellen und Stürme und dieses Finale - einfach nur gut!
Liebe Grüße und ein schönes WE dir
regina

von eine gewöhnliche Frau am 8.10.11 - http://schwemmgut.wordpress.com

Ich sehe es förmlich vor mir, wie die Gedankenströme im Meer der Worte landen und Gestalt annehmen.
Klasse.
LG Kerstin

von bruni am 7.10.11

Liebe Babs, das hast Du aber schön beschrieben u.das Ergebnis, das Finale ist dann tatsächlich wie eine Erlösung.
Lieber Gruß von Bruni
PS Das ist aber ein kleiner Chor, in dem Du singst…

von bruni am 7.10.11

*lach* lieber Ludwig, da sind Dir ja ungemein passende Wortschöpfungen eingefallen. Nun strömen wir weiter im tiefgründigen Literaturozean u.hoffen, daß wir nicht an heimtückischen Riffen hängenbleiben, die uns aus der Bahn werfen. Dir auch ein schönes WE u.Gruß von mir

von ahora am 7.10.11 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Ja, Musik und Poesie kann man in diesem Sinne gut vergleichen.

Liebe Grüße
Barbara

von minibar am 7.10.11 - http://minibares.wordpress.com

Das erinnert mich stark an unsere Chorproben. Erst dümpelt es dahin, Stimme für Stimme versucht sich an dem neuen Stück, dann schonmal die beiden Damenstimmen zusammen. Da hapert es aber noch, dann die beiden Herrenstimmen zusammen. Der Tenor, DA bitte etwas schneller!
Dann alle gemeinsam, das ist oft so überraschend schön, wie eine Erlösung ...

von mono8no8aware am 7.10.11 - http://mono8no8aware.wordpress.com

hoioioi…
da werde ich aber mit kraftvollen buchstabendörfern gleich via wortrionegro sowas von in den tosenden breitsatzamazonas befördert, dass nur noch ein grandioses
poesieeinmünden in den großen literaturozean mir bleibt…
ein wunderbares gefühl…
dank dir! ein wirklich
sehr schönes poem!
schönes we für dich
wünscht der ludwig

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