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Basler Fasnacht

Aschermittwoch,
Fasching vorbei,
Ende der Narretei.
Fasten beginnt,
Alltag gewinnt.
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Doch nicht überall ist es so:

In einer würdevollen
alten Stadt, die behäbig
am unteren Rheine liegt,
haben Larven jetzt erst
den Alltag besiegt.

Als der Sonntag verging,
kam die Nacht heran.
Zwölf Schläge vom Turm
und noch Ruhe vor´m Sturm.

In der Stille Geraschel,
schemenhafte Gestalten,
die huschen und auf
dem Kopfe dunkles
Gepäck mit sich tragen,
durch Gassen eilen
und nicht verweilen.

Um VIER in der Früh
bebt plötzlich die Erde.

Trommler und Pfeifer,
im Schutz von Laternen.
Ringsherum Rabenschwärze
und stockfinstere Nacht.

Mit dem Morgenstraich
ist die Fasnacht erwacht.

Drei närrische Däg!
Kunterbunt närrisches
Treiben herrscht in
der Stadt, die sonst
so ruhige Plätze hat.

Wer das nicht möchte, hat
jetzt verloren, für hier wurden
echte Narren geboren.

Freitagabend, 11. März 2011

Ab Donnerstag, dem Tag danach,
bin ich wieder voll da und jede Menge
farbige Räppli werde ich dabei haben.
Ob ich will oder nicht, sie reisen
in allen Taschen mit.


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(c) Bruni Kantz

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