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Der Weg

Häuser, die sich
an Hügeln häufen
zeigen dir Dörfer an.

Kleine Dörfer,
die sich an Hänge
lehnen und bis in
die fruchtbare
Ebene dehnen.

Eins nach dem
ander´n kannst du
durchwandern
und mitten im Grün
gemächlich deiner
Wege zieh´n.

Wenn Nebel sich
auf rundliche Hügel
setzen und Tropfen
deinen dünnen
Mantel benetzen

dann kehre ein.
Wärme deine Hände
und lehn dich zurück.

Der Weg war weit,
doch nun ist es Zeit.
Straßen erkennst du,
Bäume und Zäune,
wildes Getrüpp

und meergrüne Auen,
Wiesen, wohin deine
Augen auch schauen.

Du bist angekommen.

Mittwochabend, 29.6.2011


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 30.6.11

Irrungen und Wirrungen, liebe Gaby, die gehören einfach zum Leben. Zu gerade Wege sind langweilig,da hast Du vollkommen recht. Angekommen ist man immer an einem Ort, an dem man sich geborgen fühlt, denke ich.
Liebe Grüße von Bruni

von bruni am 30.6.11

Lieber Ludwig, das Ende des Weges ist in diesem Falle die Zufriedenheit, die Hoffnung, angekommen zu sein an einer besonderen Stelle. Natürlich sind Wege spannend und Spannung möchte man/Frau nie missen, doch gleichzeitiges Wissen darum, daß Orte existieren, die auffangen können,lieber Ludwig, das ist doch etwas Tolles. Einen lieben Gruß schicke ich Dir

Wann ist man angekommen, liebe Bruni? Ich mag unbekannte Wege, mit Irrungen und Wirrungen, die uns immer neu herausfordern, in Atem halten und neugierig erforschen lassen.

Herzlich,
Anna-Lena

von mono8no8aware am 30.6.11 - http://mono8no8aware.wordpress.com

ist es nicht sehr traurig anzukommen, liebe poetin? auch wenn das ziel lauter wiesen sind, unendliches grün? sollte der weg nicht ewig weiterführen, die sehnsucht nach dem ziel niemals aufhören?
sehr herzliche grüße
ludwig
ps: und trotzdem ... wieder mal traumhafte zeilen ...

von karin am 30.6.11

Das wäre schade mit dem anderen Foto, denn gerade die geöffnete Tür zeigt einen anderen neuen Weg auf, den es nun zu beschreiten gibt

von bruni am 30.6.11

Hallo Anette, nein,es ist nicht der Jacobsweg u.ich habe auch nicht an Hape gedacht ☺. Ich dachte an einen anderen Wanderer. (Im Vertrauen: Ich bin gar nicht mehr so sportlich ☺☺☺ und auch kein Jongleur, dazu bin ich zu langsam)Die Worte selbst machen es, ich versuche nur, ihnen ein wenig auf die Sprünge zu helfen… LG an Dich

von bruni am 30.6.11

Liebe Karin, dabei wollte ich schon ein anderes Foto einsetzen, eines, welches einen kleinen Teil des Weges zeigt ☺ Wundere Dich also nicht, wenn sich das Foto verändern sollte ... LG von Bruni

von aNette am 30.6.11 - http://www.magic-colors.eu

Du bist doch wohl nicht den Jacobsweg gelaufen? So, oder so ähnlich beschreibt Hape Kerkeling seine Pilgerreise wink Er ist auch angekommen, innerlich wie äußerlich. Deine Wortgestaltung ist mal wieder akrobatisch. lg aNette

von karin am 30.6.11

Ein schönes Bild für die Sehnsucht nach dem Ankommen, das Ziel des Weges, des Suchens erreicht und gefunden zu haben, ist Dir gelungen und das Foto paßt genial dazu.

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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