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Die Zeit

Siehst du,
wie die Zeit verrinnt,
während noch
der Tag beginnt?

Eben ging
die Sonne auf,
doch die Zeit
hat Tempo drauf.

Schon ist Mittag,
nicht zu fassen,
den Morgen
hat sie schnell
verlassen,

Eilig eilt sie
immer weiter,
singt ein Lied,
tut ziemlich heiter.

Der Nachmittag
schreit dann
nach Pause,
Kaffee, Kuchen,
eine Jause.

Doch nein, die
Zeit rast durch
die Stunden
und plötzlich
ist der Tag
verschwunden.

Der Abend kommt
und bald die Nacht.
Es zeigt die Uhr
nach Mitternacht.

Du schläfst
und träumst,
vergißt die Zeit,
der nächste Tag
steht schon bereit…

Sonntagabend,10.7.2011


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 30.11.14

Liebe Emily, die gute alte Zeit hatte zwar, oberflächlich gesehen, mehr Muße, aber die Stunden verrannen wie heute.
Wir wollen zu viel von ihr, das ist unser Problem…
Herzliche Grüße am Sonntsgabend von Bruni zu Dir

von Emily am 28.11.14 - http://emily221.wordpress.com

Ja, genau das ist es! Interessant ist, dass selbst Literaten des letzten und des vorletzten Jahrhunderts darüber schrieben. Vielleicht bringt jedes Zeitalter etwas hektisches wink
Herzliche Grüße zu dir, Emily

von bruni am 4.8.11

Liebe Barbara, das tut mir in der Seele wohl…Dein Lob! Lieber Gruß zu Dir

ein tolles Gedicht, liebe Bruni.

Gruß
Barbara

von bruni am 13.7.11

Lieber Helmut, da muß ich also mal suchen beim Herrn Roth. Lieber Gruß von Bruni

von bruni am 13.7.11

Lieber Ludwig, sie macht, was sie will, diese rasende Zeit. Manchmal wünsche ich mir, daß ich einen Moment festhalten könnte, einen Moment, in dem ich gerade sehr viel Freude empfinde, aber die Zeit achtet nicht auf mich, sie läßt mich links liegen und geht unbeirrt ihren Weg. Ob ich jetzt mitkommen möchte oder ich, interessiert sie nicht. Die Zeiten-Gezeiten? Hm,jetzt noch nicht, aber bald! Einen lieben Gruß sende ich Dir

von mono8no8aware am 12.7.11 - http://mono8no8aware.wordpress.com

schön gedichtet
die zeit verdichtet
in stunden gedrängt
in alles hineingezwängt
doch sie folgt uns nicht
dir nicht mir nicht
die zeit macht was sie will ...
sehr herzlich
ludwig
ps: kennst du mein poem über die (ge)zeit(en)?

von Helmut Maier am 12.7.11 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Erinnert mich an Eugen Roth!

Liebe Grüße
Helmut

von Jorge D.R. am 12.7.11 - http://traumtuch.blogspot.com

Liebe Bruni,

ein schönes Gedicht.  Ein wahres Gedicht.  Und der Karin muss ich recht geben: Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man älter wird.  Ich habe etwas ‘zusammengeschrieben’, was Du vielleicht lustig findest.

Wie bei all meinen Leserinnen setze ich auch bei Dir diese “Notmeldung” ab und weise hiermit auf meinen Blog hin, wo du mich angemessen bedauern kannst.  Die einzig tröstliche Nachricht ist die Tatsache, dass ich ( noch ) lebe.  Na ja - es gibt auch etwas Positives zu berichten:  Bei dem vielen Babysitten bleibt wieder Zeit zum Bloggen ***schmunzel***

Herzliche Grüße
Jorge D.R.

von bruni am 11.7.11

Es stimmt, als Kind dachte ich immer, das nächste Weihnachtsfest wird wohl nie kommen u. jetzt habe ich im Sommer schon den Eindruck, daß demnächst Winter ist.
Liegt es wirklich daran, daß wir älter werden? Meinst Du nicht auch, Karin, daß die Zeit rast und rennt, wir es nur nicht bemerkt haben? ☺ LG von mir

von karin am 11.7.11

als Kinder haben wir unendlich viel Zeit und je älter wir werden, je mehr läuft sie uns davon…obwohl es die gleiche Zeit ist…wir spüren nur unsere Vergänglichkeit stärker.
Dein schönes Gedicht führt zusätzlich vor Augen, wie schnell sie rinnt und wie bewußt wir mit unserer Zeit, die uns noch verbleibt, umgehen sollten.
Ich wünsche Dir für den Wochenanfang ganz viel Zeit für das Planen schöner Aktivitäten..vor allem Zeit für Musenküsse -:)))

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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