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Lore Ley

Sie war zu süß und lieblich,
zu fein und feenhaft,
sie sprach zu mir von Tränen,
von Trauer und von Tod.

Ihr Lied erklang so leise
und sprach von Menschennot.
Blass waren ihre Wangen,
schon lange nicht mehr rot.

Sie saß auf ihrem Felsen,
sehr einsam und allein.
Sie mochte nicht mehr leben
und schlief für immer ein.

Donnerstag- auf Freitagnacht,
20./21. Jan. 2011

Dies ist die romantische Version,
die eigentlich gar nicht
für wortbehagen gedacht war!

Danach erst entstand “Frau Lore”




Kommentare

von Michael Roschke am 10.8.11 - http://micha-s-gedanken.over-blog.de/

Hallo Bruni!

Weiß der Kuckuck, was da wieder los ist bei Overblog! Vorgestern kam man für ca 2 Stunden gar nicht mehr hin. Dachte erst, es liegt am PC oder an der Net-Verbindung, bis ich feststellte, dass alles, bis auf Szintilla’s Overblog-Page: “Gedankennetz” ebenfalls nicht anzuklicken ging. ‘Es kam so ne komische FEHLERMELDUNG - schau doch mal bei Szintilla rein: (bis jetzt)vorletzter Artikel - wir haben das Malheur humoristisch verarbeitet!

Warum es HEUTE wieder nicht geht, Du den Kommi nicht unterbringen konntest, ist mir ein Rätsel. Kümmere mich ab morgen mal darum.

L.G.
Micha

von bruni am 10.8.11

Hallo Micha, 2x habe ich versucht, einen Kommentar bei Dir abzugeben, es ist aber leider nicht geglückt. Hast Du mal nachgesehen?
Ich werde Dir aber eine Mail schreiben.
Lieber Gruß von Bruni

von Michael Roschke am 8.8.11 - http://micha-s-gedanken.over-blog.de/

Liebe Bruni!

Freut mich, dass es Dir gefällt! Obschon Dein Gedicht ja eine andere Intention birgt, als meines, hat es mich - wie gesagt - inspiriert ! Danke Dir also herzlichst. Habe meins heute ein wenig überarbeitet und im Blog unter: Romantisches 7 ausgestellt. Kurz danach war Overblog nicht mehr aufzurufen - an irgendwas fummeln die da herum! Antworte Dir auf Deinen Kommentar zu: “Sie wollte…”, wenn wieder alles im Lot ist. Hier zunächst einmal lieben Dank dafür.

Gruß: Micha

von bruni am 8.8.11

Hallo Micha, da hast Du aber ein wirklich wunderschönes Antwortgedicht geschrieben!
Toll. Gefällt mir auch sehr.
Lob ist Motivation und davon kann Dichterlein zehren und Dichterin auch ☺
Lieber Gruß von Bruni

von Michael Roschke am 7.8.11 - http://micha-s-gedanken.over-blog.de/

Liebe Bruni !

Mir ist nicht nach einer detaillierten Interpretation und/oder ausladenden Lobrede, deshalb nur: Gefällt mir sehr! Das Wortspiel: “Tja, Bruni kanns!” ist sicher auch nicht (mehr) sehr originell, weil wohl bereits des Öfteren bemüht worden, deshalb sag ichs nicht….(grins)
Da lass ich Dir lieber ein paar Verse da, die mir soeben dazu eingefallen sind:


Die Lore Ley der Träume -
sie ist wahrhaftig gut.
Sie nimmt mich in die Arme -
wie zärtlich sie das tut!

Die Holde überlässt mich
nicht vor dem Morgenrot
der schmerzlichen Gewissheit
von meiner Herzensnot.

Die Loreley der Nächte
spricht nie vom Sonnenschein,
als müsst‘ sie sich verbieten,
erwartungsfroh zu sein.

Die Lore Ley im Schlafe
sagt nicht ein einzig Wort,
küsst schweigend meinen Lippen
die Flüstertöne fort.

Die Lore Ley im Traume
ist mir unendlich treu.
Damit auch ich es bleibe,
gibt sie mich morgens frei.


Lieben Gruß und einen schönen Sonntag noch: Micha

von bruni am 22.1.11

Liebe Karin, sie ist mir passiert, die Lore Ley oder auch Frau Lore. Es war keine Absicht ... Du weißt, wie das ist mit den Gedanken, die sich um ein einziges Thema ranken, bis es eben erledigt ist. ☺ Liebe Grüße zu Dir

von bruni am 22.1.11

Liebe Barbara, sie hat viele Namen und es gibt viele Gedichte über sie, die Loreley (auch Lorelei, Lore-Ley, Lurley, Lurelei, Lurlei)Sie ist die gleiche geblieben, die sie immer war, die Verführerische, die Zauberfrau, die die Schiffer durch Gesang und Schönheit ablenkt und so in die Strudel und den Tod führt. Wie könnte es anders sein ...

Lieber Gruß zu Dir

von ahora am 22.1.11 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

wenn Loreley auf die braunen Fluten sieht, wird es ihr übel.
Ihr Gesicht blass und anämisch, schämt sie sich, was aus ihr geworden ist.
Sie versteckt sich hinter einem Pseudonym, nennt sich jetzt Lore Ley.

von karin am 22.1.11

die romantische Version mag ich lieber…obwohl das arme Weib… Romantik hin oder her… aus Liebeskummer in den Rhein gehüpft ist und jetzt soll sie wieder Schuld sein, wenn die Mannsbilder Augen und Ohren woanders haben, nur nicht bei ihren Pflichten -:))))

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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