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Champagnerfarben

Champagnerfarben
soll meine Rose sein.

In eisiger Luft prickelt
hauchfeiner Duft.

Weiße Mützen seh ich
auf starren Stengeln sitzen.

Reglos und still liegt
der Rosengarten.

Sonne hält sich bedeckt,
zwischen weichen Wolken
gut versteckt.

Ihre Strahlen schlafen,
doch nur die ganz braven,

vorwitzige kleine kitzeln
währenddessen die
Schwestern wach.

Heimlich und leise
wagen sie sich durch
das himmlische Dach,

finden den Garten,
erinnern sich, blicken
unter die Mützchen
und wundern sich.

Da blüht eine Rose,
noch schneebedeckt,
Strahlenkinder haben
ein Wunder entdeckt.

WINTERROSE

reckt sich, entfaltet
grünende Blätter,
schüttelt sich leicht

und schon hat ihr Duft
mein Herz erreicht.

Champagnerfarben
ist meine Rose.

Mittwochmittag, 5. Jan.2011

Die Sonne scheint!


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 9.2.16

Guten Morgen, liebe PETRA,
im Januar, bzw. zu Beginn vom Februar geht es mir regelmäßig so grin
Aber natürlich halte ich es dann doch locker aus, bis es wirklich so weit ist und die wärmeren Tage uns erfreuen.
Herzliche Grüße an Dich von mir

von petra am 8.2.16

Wie groß die Sehnsucht nach Sonne und Rosenduft war, spürt man\frau mit jeder dieser schönen, fantasievollen Zeilen.
Liebe Grüße zu dir von mir,
Petra
PS. Liebe Bruni danke für deine Hinweise zu den Rosengarten-Gedichten.

von bruni am 14.1.11

Michaelchen, diese Frau ist eine Wucht. Habe eben mehr von ihr gelesen! LG zu Dir

von Michael am 14.1.11 - http://weilwirunslieben.wordpress.com

Liebe Bruni,
jetzt stell Dein Licht aber nicht unter den Scheffel. Ich finde, dass Du über reichlich Phantasie verfügst, muss da gerade an so eine Geschichte denken, die sich um ein Gedicht von Gioconda Belli rankt…Aber das ist eine andere Geschichte.
In Sachen Rosenstrauß teile ich Deine Meinung, es geht nichts über einen schönen bunten Strauß aus Freilandrosen.

von bruni am 13.1.11

Willkommen in wortbehagen, liebe Babsi.

Du hast meine Winterrose entdeckt, obwohl der Weg hierher ertwas dornenreich war ☺
Lieber Gruß von Bruni

von minibar am 12.1.11 - http://minibares.wordpress.com

Jaaa, genau so ist es oft, wenn sich einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolken ihren schweren Weg bahnen.
Da ist fast spürbar, diese Sonnenpower, diese Lebenskraft.

von bruni am 12.1.11

Guten Morgen, Michael, Du weißt, ich bin ein sehr pragmatischer Mensch. Fantasie? Ich renne ihr hinterher, kann sie aber nie einholen. Nun mußt du eben noch ein paar Mal mehr duschen bis zum Frühling. Macht nix, Michael, Haut hält viel aus ☺

Rosen mag ich in allen Farbtönen. Ein bunter Rosenstrauß wäre für mich richtig. Bei einer einzelnen Rose, ja, da würde ich einen Rotton vorziehen ...
LG zu Dir

von Michael am 11.1.11 - http://weilwirunslieben.wordpress.com

Liebe Bruni,
jetzt weiß ich nicht, ob Du nur sehr viel Phantasie bewiesen hast oder ob sie ein wenig mit Dir durchgegangen ist.
Ein Sonnenstrahl macht noch kein Frühjahr, und während ich noch am Wochenende dachte „Ha! Noch zwei Mal duschen, und dann ist Frühling!“, ist seit dem gestrigen Temperatursturz der Rosenmonat wieder gefühlte 100 Wochen weit weg.
So sind die einzigen Rosen, die jetzt Saison haben, die Christrosen, und die einzige Pflanze, die momentan draußen blüht, ist der Duftschneeball. Der nicht nur so schön duftet wie eine Rosen, sondern auch eine sehr schöne Farbe hat – rosa.
Champagnerfarben mag ich gerne, an Champagner, bei Rosen gilt für mich eher „ a rose is rosa is rot“

Lieber Gruß
Michael

von bruni am 7.1.11

Lieber Jorge, genau so ist es. Ich suche schon im Schnee nach Blüten und halb aufgeblühte Rosen sehe ich vor mir. Einen lieben Gruß zu Dir. Bist Du denn wieder im Lande? LG von Bruni

von bruni am 7.1.11

Ja, liebe Barbara, sie hält uns die Kälte vom Leibe, die Fantasie, wenigstens zeitweise ☺ Lieber Gruß von Bruni

von Jorge D.R. am 7.1.11 - http://traumtuch.blogspot.com

Hier spürt man die Sehnsucht nach dem Frühling.
Liebe Grüße
Jorge D.R.

Liebe Bruni, ein Glück, dass wir fantasiebegabte Wesen sind,
so blühen uns die Rosen auch mitten im Winter grin

von bruni am 7.1.11

Liebe Karin, er dauert und dauert, dieser Winter. Es ist kalt, frostig und Hände und Nase frieren. Da muß man sich ein Wunder ausdenken.
Es gibt ein Märchen, da wachsen Erdbeerren im Schnee ... Lieber Gruß von mir

von bruni am 7.1.11

Liebe Anna-Lena, die Sehnsucht nach dem Frühling und blühenden Blumen hat mich getrieben ... Hab Dich eben besucht.
LG zu Dir

Liebe Bruni,
da strömt mir doch ein frühlingshafter Duft in die Nase bei solchen schönen Worten.
Du findest mich nun auch hier in meinem neuen Refugium:
http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Mit liebem Gruß
Anna-Lena

von karin am 6.1.11

es dauert noch so unendlich lange bis sie wieder blühen..ich bedarf ihrer sehr und Du hast die Sehnsucht nach ihnen zusätzlich geweckt mit Deinem schönen Gedicht….
ich werde nachher in den Blumenladen fahren und mir eine einzige champagnerfarbene erstehen

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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