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Vergessen zu gehen

Nachtschwarze Schwingen
entführten die Nacht.

Im Dämmern sah ich
den aufgehenden Morgen
und zwischen blattlosen
Gerippen fast verborgen einen
halben, sehr blassen Mond.

Er mochte nicht gehen und
fand es schön, jetzt noch am
bläulichen Himmel zu stehen.

Da streckte sich die Dämmerung
noch einmal gewaltig und pflückte
den säumigen Gesellen einfach
vom Himmelsfleck weg.

Donnerstagmorgen, 24. Febr. 2011

Schade, es war wie ein morgendliches
Gemälde, als ich in der Frühe aus dem
Fenster blickte.
Leider war ich noch zu müde, um
meinen Fotoapparat auszupacken.


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 26.2.11

siehste, und dann sah ich ihn auch mal,
in der Morgenfrühe,den Schlingel,
dem es so gut da oben gefällt -
über der schläfrigen Menschenwelt.
Lieber Gruß zu Dir, liebe skryptoria

von skryptoria am 26.2.11 - http://skryptoria.wordpress.com

Hier strahlt er nachts/morgens noch rrrrrichtig hell. Der will überhaupt nicht gehen, der Schlingel! ;o)

von bruni am 26.2.11

Lieber Helmut, es war auch ein wirklich poetisches Bild! LG von Bruni

von Helmut Maier am 25.2.11 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Sehr poetische Stimmung, mit poetischen Worten eingefangen.

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 24.2.11

Liebe Monika, ich sehe ihn noch so deutlich vor mir, diesen blassen halben Mond. Lieber Gruß und danke für Deine Worte.

von syntaxia am 24.2.11 - http://webloggia.wordpress.com

Das Bild hast du ja schon mit Worten gemalt, liebe Bruni!
Es ist dir gut gelungen! grin

..grüßt dich Monika

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