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Weihnachten

Ein friedvolles Weihnachtsfest
wünsche ich Euch allen hier.

Ein Gedicht, welches ich
vor vielen Jahren vor einer
großen Gemeinde vortragen
durfte, ich war gerade mal
7 Jahre alt, geht mir im Kopf herum:

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen!

Aus des Schnees Einsamkeit
steigts wie wunderbares Singen

Oh, du gnadenreiche Zeit!

Natürlich wisst Ihr alle, dass es von
Josef, Freiherr von Eichendorff
stammt.

Es ist immer noch ein wundervolles
Gedicht,  das mich mein Leben lang
begleitet hat und deshalb habe ich
es heute für uns alle hier eingestellt

24. Dezember 2011


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(c)( Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 27.12.11

ja, liebe Babs, so stelle ich mir die Straßen und den Markt auch vor in diesem Gedicht. Es wird nie wirklich alt sein, obwohl es vor so vielen Jahren geschrieben wurde. LG von Bruni

von minibar am 27.12.11 - http://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
es ist immer noch ein wundervolles, treffendes Gedicht.
Wenn ich bedenke, wie es aussah, als wir um fast halb 12 in der Nacht aus der Christmette kamen.
Die Fenster waren noch hell erleuchtet, Weihnachtsbäume viele zu erkennenn. Alles war friedlich, ich trug das Friedenslicht nach Hause, trug sozusagen den Weihnachts-Frieden mit mir.
Wundervoll war die Nacht.

von bruni am 27.12.11

Wolfgang, wie schön, daß Du lebend aus dem Weihnachtstrubel herausgekommen bist!
Ja, es muß damals ein toller Vortrag gewesen sein, alle haben geweint. Im Jahr darauf sollte ich aus diesem Grund wieder eines vortragen, an das Gedicht erinnere ich mich leider nicht mehr, habe auch damit begonnen, kurz, und bin dann heulend weggelaufen. Habe danach nie mehr ein Gedicht vorgetragen. Deshalb scheue ich vor Lesungen meiner so unendlich vielen eigenen heute noch immer zurück. Tja, so ging diese Geschichte weiter.
Dir einen lieben Gruß direkt nach Weihnachten von Bruni

von Wolfgang am 27.12.11 - http://waushh2.wordpress.com

Liebe Bruni, ein wirklich schönes Gedicht hast Du da herausgesucht. Und das hast Du mit 7 Jahren vorgetragen? Respekt!
Dieses und und einige Andere habe ich in den letzten Wochen auf dem Weg zur Arbeit im Klassikradio gehört, von Reiner Schöne erzählt. Wunderschön.

von bruni am 26.12.11

Liebe Barbara, die Straßen und Plätze waren leer, ich kann es mir gut vorstellen u.das Gefühl zu haben, alleine in einer derartigen Stadt zu sein, war bestimmt sehr beindruckend, ein Gefühl, als müsse man darüber gleich ein Gedicht verfassen. Stimmt´s?
Lieber Gruß am Morgen des 2.Weihnachtsfeiertages von Bruni

von ahora am 26.12.11 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Zwischen den Jahren ein kleiner Gruß von mir, liebe Bruni.

Markt und Strassen sind verlassen ...

Wwir hatten das Glück gegen 19 Uhr in München unterwegs zu sein.

Die Stadt war wie ausgestorben -
ein seltsames, ergreifendes Gefühl.

Liebe Grüße
Barbara

von bruni am 26.12.11

ein Gedicht, das jeder kennt, keine tolle Neuentdeckung, nur ein altes, das immer in mir vorhanden ist, seitdem Damals.
Lieber Gruß zu Dir, Ludwig. *dir auch ein frohes Fest wünsche* LG von Bruni

von mono8no8aware am 25.12.11 - http://mono8no8aware.wordpress.com

und schön, dass das getan hast smile
hab ein gesegnetes fest!
herzlichst
ludwig

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