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Ein Ahnen

Zaghaftes Klopfen,
offen die Tür, doch

niemand tritt ein.

War es der Wind?
Klopfte geschwind
und wehte dann fort?

Wurde gebraucht
an anderem Ort?

So könnte es sein…

Zurück blieb die Frage,
ein Runzeln der Stirn.
Wo lag im Klopfen
denn wohl der Sinn?

Erneutes Wehen,
zart ist der Hauch,

Es keimt ein Ahnen
in deinem Bauch.

Donnerstagmorgen,18.Aug.2011


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.8.11

Das freut mich aber, liebe Astrid!
Einen schönen Mittagsgruß von Bruni

von Astrid am 25.8.11 - http://astrid-bergmann.blog.de/

Das wird mein Gedicht,traumhaft finde ich es. smile
LG
Astrid

von bruni am 24.8.11

Liebe Karin, Traum, Gedanke, Herz, alle haben die Chance anzuklopfen. Verbünden sie sich, dann klopft es heftig, ist eines davon zögerlich, dann fällt das Klopfen ein wenig schwächer aus…
LG in die Nacht ovn Bruni

von karin am 23.8.11

mit der offenen Tür könnte auch das Herz gemeint sein ,das offensteht, keinem windigen Gesellen, eher einem Frühlingswind, der , man ahnt und weiß es, Herzklopfen verursacht…..

von bruni am 20.8.11

Es ist manchmal ganz schön unheimlich, wenn man diese Geräusche hört und denkt, da steht jemand, da ist jemand, da kommt jemand, dabei ist es nur ein hereinwehender Wind, ein Ast, den er bewegt, ja, der Wind ist eben ein sehr windiger Bursche, der die Menschen im einen Moment noch neckt und im nächsten zu einem größeren Schlag ausholt. LG von Bruni

von bruni am 20.8.11

Liebe Anette, Du mußt nicht übersetzen, Ich kenne es auch!! Keine Ahnung woher, ich glaube, ich habe es immer gekannt…*lach* LG von Bruni

von minibar am 20.8.11 - http://minibares.wordpress.com

Der Wind kann tatsächlich täuschen, der Schlingel.
Da meint man, etwas zu hören, doch es war nur der Wind, der die Bäume gewegte, ein Fenster zuschlug z.B.
Die Natur ist halt immer wieder spannend.

von karin am 20.8.11

http://www.zeit.de/2005/47/KJ-Waechter
Liebe aNette,
FKW hat darüber u.a. ein zauberhaftes Kinderbuch gestaltet…unbedingt sammlungswert…..

von aNette am 20.8.11 - http://www.magic-colors.eu

Ach wie schön, Bruni. Deine Worte, zwar ganz anders und sehr viel stilvoller formuliert, erinnern mich an ein Gedicht aus Kindertagen. Es ist plattdeutsch, alle Strophen habe ich nicht behalten, geht aber in etwa so: Ik sit an Tisch un esse Klops. Uff eemal klopps. Ik kiek un staun un wundre mir, uff eemal geht se uff die Tür. Ik stehe uff un kieke, wer steht dor, ike!! Muss ich übersetzen?? wink lg aNette

von bruni am 19.8.11

Es waren ganz bestimmt Träume u.Gedanken, liebe Barbara, die da anklopften. Ich denke es auch. ☺ LG von Bruni
PS Eben habe ich ca.6 x versucht, bei Dir zu kommentieren. Es ging nicht…

von ahora am 19.8.11 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Klopfen!
Manchmal klopfen unsere Gedanke und Träume so lange, bis wir zuhören.

Schöne Worte hast Du ausgewählt.

Liebe Grüße
Barbara

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