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Ohne ein Wort

Sprachlos und
ohne ein Wort.
Dann war er fort.

Flammende Stille.
Gefühle verbrennen.

Und doch eine Brücke
beim Blick ins Zurück.

Betrete die Brücke,
sie trägt dich sicher.
Schließe deine Augen,
erinnere dich.

Seinen Weg ging er
sicher und voller Kraft.
Hürden und Kurven
hat er geschafft.

Er ging voraus,
wartet im Licht.
Höre doch, was er
nun spricht.

Unnütz war die
Erdenschwere,
drum warf ich sie ab.

Nun leb´ ich in euch
und bleibe für immer,
Gefährte und Partner,
Vater und Freund.

Frei bin ich wie ein Vogel,
Wind bin ich und Sturm.

Eine stille Stube bin ich,
wenn du sie brauchst.
Höre mit dem Herzen
und du weißt es auch.

Donnerstag, 28.April 2011

Ein lieber Freund ist gestorben.

 

 


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von karin am 29.4.11

wie berührend, in einem Gedicht weiterleben zu dürfen….das all das ausdrückt, was der Verstorbene noch hätte sagen wollen, wenn es ihm vergönnt gewesen wäre.
wunderbar…einfühlsam…..tröstend….

von sans voile am 29.4.11 - http://sansvoile.blogspot.com

Lassen wir den Reisenden gehen, halten ihn nicht fest, bleibt er ohne Schmerz in unserem Herzen.

Herzliche Grüße und nochmals Dan auch für Dein schönes Gedicht bei mir im Blog bei
Oster(eier)suche
Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir und mir.
Liebe Grüe
Barbara

Liebe Bruni, das tut mir sehr Leid.
Vor knapp einem Monat haben wir auch einen guten Freund zu Grabe getragen.
Ich drück dich ganz lieb.

PS:

Ich habe dir etwas auf meinem Blog hinterlassen.

Mit herzlichem Gruß
Anna-Lena ♥

von Helmut Maier am 28.4.11 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Wohl ihm und Euch, wenn er so sterben konnte!

Liebe Grüße
Helmut

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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