Der Wanderer
Zeit zum Heimkehren.
Sieh doch, es reifen
die Weinbeeren.
Nachdem
die Ernte vollbracht,
Kinder in später Sonne
gelacht, Mütter
an Herbst und Winter
gedacht,
beginnt das Jahr
sich zu neigen
und in der Ferne
sein Ende zu zeigen.
Müde stützt sich
der Wanderer
auf seinen Stab,
blickt über goldenes Land
und atmet den Duft,
der ihn nachhause ruft.
Dienstagnacht, 15. Sept. 2010
Kommentare
Lieber Jorge, jetzt bin ich fast automatisch auf Deine Seite gegangen, um zu sehen! Wo bist Du denn? LG
eigentlich
bin ich im Moment zu Hause
aber irgendwie doch nicht
wirklich
gute Gedanken
Hallöchen, liebe Anna-Lena, Du bist wieder da! Wahrscheinlich steckst Du voller Eindrücke. Dein Buch ist angekommen! Lieber Gruß von Bruni
Skryptum, danke für Deine Worte. Ich fühlte mich in dieser Kulisse sehr wohl ... LG
Liebe Monika, nein, es ist wirklich nicht nur das Dach, es sind noch so viele andere Dinge! Liebe Grüße
Liebe Barbara, ja, fallen lassen in Gedanken, dort aufgefangen werden und die Sonne auch noch im Herbst erkennen, auch wenn sie sich verändert hat ... LG zu Dir
Karl u. Karin:
Das allerbeste Zuhause liegt in einem selbst, zu dieser Erkenntnis gelangte ich erst vor kurzem ☺
Ein zartes und gleichzeitig ausdrucksstarkes Gedicht, passend zum beginnenden Herbst.
Mit lieben Grüßen
Anna-Lena
Sehr zarte Worte für eine wundervolle Gedanken-Kulisse!
Wie schön:
“Der Duft, der ihn nach Hause ruft”
Es ist ja nicht nur das Zuhause in Form eines Daches über dem Kopf, liebe Bruni.
..grüßt dich Monika
Liebe Bruni, habe mich so richtig in Deine Worte hinein fallen lassen.
Wie schön, dass das Jahr auch wieder zur Ruhe kommt und wir mit ihm.
Liebe Grüße
Barbara
Interessant diese Spannung zwischen Heimkehren und fernem Ende!
Home is where one’s heart is
Nachhause, für viele ein Ziel wonach sie ewig suchen.
Herbstliche Gedanken, schön,
liebe Grüße,
Karl
manchmal möchte man auch nicht darüber reden, wo man sich zuhause fühlt. Es würde doch keiner glauben ...
Lieber Gruß an Dich, lieber Wolfgang
Wow.
LG - Wolfgang
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