Weißer Stein
Im grünen Moos
ein weißer Stein,
man sieht ihn
kaum, er ist allein.
Er fühlt sich einsam.
Still und stumm
liegt er im dunklen
Wald herum.
Steinern blickt er
vor sich hin, nimmt
dann den Frühling
als Gewinn.
Bewegt sich hin,
bewegt sich her,
Bewegung fiel
ihm immer schwer.
Ein kleiner Kiesel
rollt heran
und legt sich zu dem
Steinemann.
Der blickt erfreut
und rückt ein wenig.
Kieselchen, ein wahrer
Schatz, hat ab sofort
nen Ehrenplatz.
Samstagmorgen, 1.Mai 2010
Kommentare
Esther, es regnet nicht nur, es gießt und gießt, die Erde ist naß. Meine Katze versteht die Welt nicht mehr. Nach dem Winter fand sie es draußen so schön und nun hält sie ihre Nase kurz raus und marschiert wieder ins Warme!
Ja, das Steinchen hat den Stein gefunden und keiner fühlt sich mehr alleine. Liebe Grüße in die Domstadt
....dein weiser Stein ist nicht mehr allein liebste Bruni, happyend der Steine…lächle… ich freue mich schon auf die *Steinerne Hochzeit* der beiden…lächle dich an… Regentropfengrüße liebste Bruni ins Heidelbergerland
Liebe Monika,ich hatte den weißen Stein im Kopf und das Kieselchen rollte automatisch hinter ihm her ... LG zu Dir!
Wie schön!!
Da muss man erst einmal drauf kommen, Bruni! *lächel
..grüßt dich Monika
wenn ich um diese Zeit noch einen Kommentar entdecke, dann denke ich gleich an eine Nachteule und es hat gestimmt!
DU bist hier gewesen, liebe Anna-Lena!
Wer bleibt schon gern allein,
ob Mensch, ob Tier, ob Stein.
Nur in des Anderen Wärme,
lebt und liebt es sich gerne.
Liebe Grüße
Anna-Lena
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