Mantel der Nacht
Als die Röte
den Abend verließ
und am Horizont
in den Weiten
verschwand,
kam die Nacht
mit samtener Pracht.
Leise kam sie,
fast wie ein Hauch.
Dahinter die
Schatten, die matten,
des Tages Gedanken,
in dunkle Tücher
gehüllt.
Flaumfederweich
und weit wie die Welt
der Mantel der Nacht,
der für alle gemacht.
Wenn dann aus
dämmrigen Schatten
wieder ein Morgen
erwacht, Sonne errötet,
der Tag leise lacht,
hat schwindende Nacht
ihre Wunder vollbracht.
Donnerstagabend, 6. Mai 2010
Kommentare
Estherchen, er ist weich und wollig, wie eine Feder so leicht, der Mantel der Nacht, der für alle gemacht, auch Du trägst ihn in der Nacht. Achte mal darauf, wenn sie ihn dir überhängt, die NACHT ☺ LG zu Dir
... schon allein der Titel hat mich angezogen meine liebe Bruni….Wunderschöne Grüße zu dir
Oh, Karin ist wieder da! Das freut mich, daß er Dir gefallen hat, dieser Mantel!
LG zu Dir
im Mantel der Nacht wunderbar geborgen….. wunder…..schön Bruni…..
Oh, da ist sie aus dem Korrigieren aufgetaucht, meine liebe Anna-Lena! Nun bin ich extra so leise gewesen, um Dich nicht zu stören und doch hast Du sie gehört, die Worte, die sich mit dem Mantel der Nacht befassen.
LG von Bruni
Ganz zauberhaft, liebe Bruni.
.
Da hat dich die Muse ganz doll geküsst
Liebe Grüße
Anna-Lena
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