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Mantel der Nacht

Als die Röte
den Abend verließ
und am Horizont
in den Weiten
verschwand,

kam die Nacht
mit samtener Pracht.
Leise kam sie,
fast wie ein Hauch.

Dahinter die
Schatten, die matten,
des Tages Gedanken,
in dunkle Tücher
gehüllt.

Flaumfederweich
und weit wie die Welt
der Mantel der Nacht,
der für alle gemacht.

Wenn dann aus
dämmrigen Schatten
wieder ein Morgen
erwacht, Sonne errötet,
der Tag leise lacht,

hat schwindende Nacht
ihre Wunder vollbracht.


Donnerstagabend, 6. Mai 2010




Kommentare

von bruni am 12.5.10

Estherchen, er ist weich und wollig, wie eine Feder so leicht, der Mantel der Nacht, der für alle gemacht, auch Du trägst ihn in der Nacht. Achte mal darauf, wenn sie ihn dir überhängt, die NACHT ☺  LG zu Dir

von seelenblume am 11.5.10 - http://estherjohann.beeplog.de

... schon allein der Titel hat mich angezogen meine liebe Bruni….Wunderschöne Grüße zu dir

von bruni am 9.5.10

Oh, Karin ist wieder da! Das freut mich, daß er Dir gefallen hat, dieser Mantel!

LG zu Dir

von karin am 9.5.10

im Mantel der Nacht wunderbar geborgen….. wunder…..schön Bruni…..

von Bruni am 8.5.10

Oh, da ist sie aus dem Korrigieren aufgetaucht, meine liebe Anna-Lena! Nun bin ich extra so leise gewesen, um Dich nicht zu stören und doch hast Du sie gehört, die Worte, die sich mit dem Mantel der Nacht befassen.
LG von Bruni

Ganz zauberhaft, liebe Bruni.
Da hat dich die Muse ganz doll geküsst grin.

Liebe Grüße
Anna-Lena

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