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Gräsergrün

Gräsergrün
die Wiesen blüh’n.
Zwischen ihren
grünen Spitzen
seh’ ich Weiß
und Gelbes blitzen.

Blaues blüht und
Lila streckt sich,
reckt sich hoch
dem Licht entgegen,

während Rosa
sich versteckt
und die letzten
Veilchen neckt.

Über allen
Wiesenspitzen
hör ich leises
Bienensummen,
klingend wie
Motorenbrummen

Sachte regt sich
stehende Luft
im allersüßesten
Frühlingsduft.

Dienstagabend 4. Mai 2010




Kommentare

von bruni am 19.5.10

Liebe Andrea, da haben wir also ähnliche Erinnerungen! Kam ich zum Ende eines Buches, legte ich es erst mal wieder weg.
Das nahende Ende wollte ich noch gar nicht erfahren ...
Buchhandlungen mag ich heute immer noch sehr gerne und kann sehr, sehr lange darin verweilen!
LG von Bruni

von Andrea am 18.5.10 - http://www.sunnys.designblog.de

Liebe Bruni,

ich war auch mal wieder hier und hab mich an deinen neuesten Werken erfreut. Zauberhaft ist dieses Gedicht. Das müsste doch die Maisonne animieren, endlich das zu tun, was wir in diesem Monat von ihr gewöhnt sind.

Und ich hab deine Erinnerungen gelesen, die mich sehr berührt haben. So einen ent-fellten Teddy hatte ich übrigens auch, und liebte ihn heiß und innig. Die Helden meiner Bücher waren meine Freunde. Ich war immer sehr traurig, wenn es dem Ende zuging, weil es wie ein Abschied für mich war. Es ist unglaublich, wie sehr ich mich in die Handlung hineinversetzen konnte. Welch ein Glück für ein Kind, seiner Fantasie so freien Lauf lassen zu können. Meine Bücher waren meine Schätze und jede Buchhandlung das Paradies auf Erden. Ich denke gerne zurück.

Liebe Grüße an dich
von Andrea

von bruni am 6.5.10

Guten Abend, liebe Iris, ja, es ist zum Weinen mit dem Mai. Er zeigt sich nicht von seiner besten Seite. Ich laufe schon wieder mit Handschuhen und Schal herum.

Mein gräsergrüner warmer Frühlingstag bleibt hoffentlich kein Wunschtraum ...
LG von Bruni

von Lilie am 6.5.10 - http://www.lilie-blogautorin.de

Liebe Bruni,
beim Lesen deiner Zeilen konnte ich den Frühling riechen und in meiner Phantasie lag ich auf einer bunten Frühlingswiese, spielte Wolkenraten und fühlte mich rundherum wohl. Zurückgekehrt in die Realität beobachte ich den heftig weinenden Himmel und möchte gleich wieder in deinen Worten versinken.
Liebe Grüße zu dir
Iris

von bruni am 5.5.10

Ja, liebe Monika, so sollte es aussehen, so sollte er sein, der Mai! Es ist doch der Traum- und Wonnemonat. Ich warte und warte und in dieser Zeit träume ich eben ein Gedicht ...
Verzage nicht, noch hat er viele Tage, der verrückte Mai.
Liebe Grüße zu Dir

von syntaxia am 5.5.10 - http://webloggia.wordpress.com

Paradiesisch, da will ich hin!
..grüßt dich Monika durch Regen, Kälte und Nebel

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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