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Vergängliches Rosa

Rosa,
weit entfernt von Rot.

Zartes Rosa, wurdest
aus dem Hell geboren.

Pastellig, pudrig,
wunderfein
muß ein echtes
Rosa sein.

Rosig scheint
die kleine Wolke,
die dem Dunkel
ewig grollte.

Errötend, rosa
sind die Wangen
wenn wir lieben,
statt zu bangen.

Rosa hieß auch
meine Tante,
in deren Arme
ich gern rannte.

Am Abendhimmel,
fein und klar,
gerade noch
ein Rosa war.

Ein lichter Schimmer,
der verging
und am Himmel,
feuerrot,
nur noch
pralle Sonne hing.

Montagabend, 22. März 2010




Kommentare

von bruni am 24.3.10

Liebe Anna-Lena, wie sollte ich die Welt sonst sehen ☺; nur durch Rosarot kann man sie manchmal ertragen. Man hat schnell genug vom Rosa und zack, der Alltag läßt es schon verschwinden. Er gibt dem zarten Rosa einen Schwarzstich, rührt dunkles Violett dazu und mittendrin stehen wir in der dunklen Wolke ...
Bei Rosa dachte ich eigentlich sofort an die Tütüs der kleinen Ballettmädchen, aber die anderen Rosa kamen mir dazwischen.
LG von Bruni am sonnigen Donnerstagmorgen

Bei so viel ‘rosa’ fehlt nur noch die rosarote Brille.
Sehr aparte Zeilen, liebe Bruni, ein richtiges Frühlingsschätzchen.

Liebe Grüße zu dir grin.

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