In Dunst gehüllt
Halb zerfallen
ein Gartenzaun,
niedergetrampeltes
Drahtgeflecht.
Dahinter ein Baum,
blätterlos,
dürre Äste,
gnadenlos.
Masten im Dunkel,
Drähte am Himmel.
Doch über allem
in Dunst gehüllt,
blass und bleich,
doch rund und voll,
mutvoll der Mond,
der mitten im Matten
des Nachtsilbers wohnt.
Montagabend, 01. März 2010
Kommentare
Ach Karin, das freut mich aber, daß Du genau so erkennst ... Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Ich muß Euch beiden sagen, diese Übereinstimmung macht mir Mut und den kann ich gut gebrauchen.
mir geht es wie Helmut….
wunderschön
Lieber Helmut, Du pickst immer die Stellen heraus, an denen mir besonders viel liegt ... ☺ LG von Bruni
“der Mond,
der mitten im Matten
des Nachtsilbers wohnt” - ich zerschmelze bei diesen Worten ...
Liebe Grüße
Helmut
Du hast recht, liebe Barbara, ich habe ihn auch gesehen und wie immer, war ich fasziniert. Dieser Himmelskörper hat es uns angetan ... LG zu Dir
Schöne Zeilen, liebe Bruni.
Gestern abend sah ich einen Mond!!!
so groß, wie noch nie - riesengroß.
Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen so großen Mond gesehen zu haben. Es war direkt beunruhigend.
Liebe Grüße
Barbara
Liebe Monika, ich wollte auf der einen Seite die Realität und auf der anderen Seite die Hoffnung herausstellen. Bei so viel Trostlosigkeit braucht er Mut zum nächtlichen Scheinen, Durchhaltevermögen. Er weiß, wie der Mensch in seiner Alltäglichkeit am Untergehen ist ... Du hast mich verstanden! LG von Bruni
Feine Zeilen, liebe Bruni!
Da gefällt mir besonders:
“..mutvoll der Mond..”
Der über der scheinbaren Trostlosigkeit wohnt.
..grüßt dich syntaxia
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