Ein Gedicht entsteht
Wenn Worte
wie Flüsse strömen,
dich die Gedanken
verwöhnen,
Buchstaben und Silben
in Farben prangen,
wunderliche Ideen
in deinem Bauch entstehen,
voll Übermut nur noch
Purzelbäume schlagen,
(du bist schon grün
im Gesicht
und es steht dir nicht)
dann solltest du
dich schleunigst wagen
und diese Früchtchen
zur Taufe tragen.
Freitagabend, 11. Juni 2010
Kommentare
Freiheit durch die geschriebenen Worte finden zu können, ist toll. Es befreit und macht satt und zufrieden - bis dann ein neues Werk herumrumort - und wieder kommt ein kleines Stück Freiheit an ☺
Danke für Deine Worte, liebe Skryptoria
Danke, liebe Esther, ich werde hoffentlich noch viele Wortkinder auf die Welt bringen ☺ .
Drück mal vorsorglich Deine Daumen!
LG von Bruni
Halöchen, liebe Barbara. Ich kann gar nicht anders und bin sehr froh, wenn es so bleibt ☺ Lieber Gruß an Dich
Manchmal habe ich auch das Gefühl, gleich zu implodieren, wenn ich den Worten in mir keine Freiheit schenke.
Dein Text hat es (wie so oft) perfekt auf den Punkt gebracht, was dann in mir vorgeht!
...meine liebste Bruni dann schicke ich dir doch einfach mal den Grünjuniwind mit,damit du noch viele von deinen wundervollen Wortschätzen gebähren kannst… liebste Grüße zu dir…
das ist der Zwang des Poeten, der Poetin.
Er muss sich ausdrücken, hat gar keine andere Wahl ...
Schreibe, Bruni, lass es fließen.
Liebe Grüße
Barbara
Oh, hallo, Du warst aber schnell, liebe Gaby. Dieses “Gedicht” war vor einer Stunde noch in meinem Kopf ...und sonst nirgendwo.
LG und eine gute Nacht zur Nachteulenschwester.
Liebe Bruni,
das ist wie mit der Geburt eines Kindes, wenn es sich geputzt hat, wird es ungeduldig und ist nicht mehr zu halten.
Liebe Grüße und eine gute Nacht,
Anna-Lena
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