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Federbreit

Schwarzer Vogel
Federbreit,

Schwingen gespreizt,
mit dem Tag gegeizt.

Ein Unwetter naht,
die Welt steht still,

schwebend dein Flug,
Federbreit

Des Windes Gedanken
sind dir bekannt,

du fliegst gelassen
über anderes Land.

Dein Freund, die Weite,
steht dir zur Seite.

Trägt dich, bewegt dich,
verliert sich in dir.

Du bist nur ein Vogel?
Ich glaube dir,

Federbreit.

Dienstagnacht, 20. Juli 2010


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© Anette Damm

Kommentare

von bruni am 23.7.10

Lieber Helmut, ich habe bewußt “dein Freund”, die Weite geschrieben. Die Weite als Freundin hat mir einfach nicht gefallen. Also habe ich meine dichterische FREIHEIT genutzt u.die Weite zu einem Freund gemacht ☺

von Helmut Maier am 23.7.10 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Die Weite, diese großartige Freundin (!), kann schon neidisch machen ...

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 23.7.10

Liebe Anna-Lena, da gab es kein Halten mehr. Ich sah den Raben bei aNette und war hin und weg. Die Worte kamen wie von selbst ☺ LG zur Nachteule Nr. 1 !

Manchmal möchte ich solch ein Vogel sein, mich erheben und davon fliegen.


Kompliment zu diesem wunderschönen Gedicht, liebe Bruni.
Liebe Grüße von der Nachteule

von bruni am 23.7.10

Hallo aNette, Du bist also auch eine Nachteule! Ich danke Dir sehr, daß ich diesen tollen Raben bei Dir gefunden habe und daß Du mir erlaubt hast, Deinem Raben meine Worte zu geben.

von aNette am 23.7.10 - http://www.magic- colors.eu

Die Interpretation meines Foto ist dir gelungen. Erstaunlich, wie ein Foto zu solch schönem Gedicht inspirieren kann. Du bist eine Künstlerin mit der Feder, oder an der Tastatur? Das Gedicht hat etwas von Freiheit, das gefällt mir sehr. lg aNette

von bruni am 22.7.10

Liebe Karin, erst sah ich dieses wundervolle Foto und spontan fiel mir der Name des Raben ein. Dann entstand das Gedicht,weil mich der Rabe einfach nicht mehr losgelassen hat.

von bruni am 22.7.10

Petros, das ist ja toll, daß Du hier schreibst. Ich freue mich darüber, daß Dir mein Rabe Federbreit gefällt!
LG von Bruni

von karin am 22.7.10

Gedicht und Foto…eine wunderbare Einheit….
es gibt ein sehr interessantes Buch von einem Biologen Bernd Heinrich, das “Die Seele der Raben” heißt. Darin heißt es u.a..daß der Rabe makellos und ohne Fehler sei…wie alle in Freiheit lebenden Tiere.

von Petros am 22.7.10 - http://blogpoesie.de

Das gefällt mir sehr gut!
Gruß
Petros

von bruni am 22.7.10

Deine Tastatur und ich, wir spinnen beide, lieber Karl! Das Foto ist auf dem Wege!! Der Rabe ruht noch ein wenig. Schließlich erfordern diese Flüge eine hohe Konzentration ☺

von Karl am 22.7.10 - http://www.myblog.de/wortbilder

Schönes Gedicht, gefällt mir sehr.
Liebe Grüße,
Karl
sorry,meine Tastatur spinnt grin

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