Rabenpracht
Ölig glänzt
blauschimmernd
das Rabengefieder.
Kraftvoll und stark
die Königsvögel.
Machtvoll die Schnäbel,
herrisch der Ruf.
Ein Schwarm
kohlschwarze Raben
fällt vom Himmel herab.
Abgeerntet der Weinberg,
kaum sichtbar im Schnee.
Doch dicht daneben
umgegrabene fette,
erdbraune Schollen.
Das ist der Ort,
zu dem sie jetzt wollen.
Hier versteckt sich die Beute.
Der König der Raben lacht.
Er hat sie entdeckt.
Rabenpracht.
Mittwochnacht, 6. Januar 2010
Morgentliche Beobachtung der
futtersuchenden Raben im Schnee
Kommentare
Lieber Helmut, es sind die Kolkraben, die mir begegnen! Die Krähen sind ja kleiner und bei weitem nicht so beeindruckend. Ich hatte natürlich keinen Biologen “zur Hand”, aber ich denke schon, daß es Raben waren, die sich hier versammelten.
Auf jeden Fall war es ein echtes Schauspiel, wie sie da plötzlich vom Himmel stießen.
Lieber Gruß an Dich von Bruni
PS Ich wohne 17 km vor Heidelberg an der Bergstraße. Hier begegne ich auf Schritt und Tritt Märchen und Sagen.
Ach ja, Poesie und Romantik standen Pate, als die Landschaft hier erschaffen wurde ... ☺ Was meinst Du, was ich fühle, wenn die Raben mein Schloß umkreisen ☺
Wo gibt es heute noch Schwärme dieser Konigsvögel? Mir begegnen immer nur Krähen.
Liebe Grüße
Helmut
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