Nacht
Als dem Tage das Licht genommen,
der Abend in die Jahre gekommen,
hatte unmerklich die Nacht begonnen
Leuchtend
war die Sonne versunken,
und Dämmern verschwand
hinter nächtlicher Wand.
Pechschwarz und leise,
auf weichen Sohlen
kam die Nacht verstohlen.
Blickte in Fenster hinein,
sah hier noch den hellen Schein
und wollte durch schmale Ritzen
auch noch in die Stuben flitzen.
Da schloss man sie aus,
jagte das Dunkel mit Dochten
und Lampen hinaus.
Nur unter Betten in Ecken
konnte sie schattige Fetzen
verstecken.
Sonntagabend, 31. Januar 2010
Kommentare
Das Dunkel ist nicht immer durchschaubar.
Ich mag es, weil es Ruhe bringt und genieße es mit großer Vorsicht, weil sich so vieles verbirgt.
LG an Dich, liebe Skriptum
Auch das gefällt mir!
Schön, dass wir die Affinität zur Nacht teilen!
Da bin ich aber sehr froh, Michael. Die Fehlerteufel stecken überall, die kleinen Biester! Ich renne gerade hinter einigen her u.versuche, sie zu fangen ... LG
Okay, anfangs funktionierte es nicht, aber jetzt klappt es!
Liebe Barbara, lieber Michael, ich weiß nicht, was da los war. Man kann im Februar kommentieren. Seht mal hinein ...
Es geht wirklich!
Liebe Bruni,
sicher kann ich in den Februar sehen.
Das konnte ich auch vorher.
Nur kommentieren kann ich da nach wie vor nicht. Alles Baustelle oder was?
Ich wollte etwas zu “Worte schlafen” sagen, ab er es öffnet sich nichts.
Ich nehme ungeordnete Gedanken gerne mit in den Schlaf.
Dort scheint eine Sammelstelle zu sein, wo sie sich von selbst ordnen.
Liebe Bruni, danke für Deinen schönen Kommentar bei mir.
Liebe Grüße
Barbara
Hallo, lieber Michael, nun kannst Du in den Februar sehen. Sie schliefen noch, die Worte. Um 24,30 Uhr gestern in der Nacht schrieb ich ein kleines Gedicht und bemerkte, daß schon alle schliefen ... da ging ich auch in mein Bett, was sollte ich auch ohne die Worte, die mich sonst begleiten. Liebe Grüße an Dich
sie vertrösteten mich auf den heutigen Tag.
Schön, daß Du mich besucht hast.
Liebe Bruni,
ich wollte zwar Dein Februar-Gedicht kommentieren, aber da werd ich meinen Senf nicht los. Also tu Ich’s hier:
Das hoff ich doch sehr, dass der Frühling nur noch nicht geweckt,
sich aber nicht mehr lang versteckt.
Während Murmeltier Phil in Punxsutawney gestern seinen Schatten sah und den USA damit sechs weitere Wochen Winter beschert, hat es bei uns an Lichtmess ja gestürmt und geschneit,
womit der Frühling nicht mehr weit.
Hoffe ich zumindest.
Lieber Gruß
Michael
Liebes Anna-Lenchen, bewundernswert ist es, wie Du doch immer wieder Zeit findet, Deine Freunde zu besuchen, obwohl Du wirklich genug “am Hals” hast.
Von Nachteule zu Nachteule nächtliche Grüße
In der Nacht ist noch viel mehr zu sehen, aber es gelingt uns wirklich nicht, alles was duster und bedrohlich ist, aus den Ecken zu fegen. Wir können nur immer wieder den großen Besen nehmen und uns bemühen… Liebe Grüße an Dich, liebe syntaxia
Es gibt sie noch,
die zahlreichen Ecken,
wo das Dunkel der Nacht
sich kann verstecken.
Liebe Grüße
Anna-Lena
Wunderbar, was du in einer Nacht sehen kannst, liebe Bruni!
Alles Dunkel werden wir nicht vertreiben, nicht wahr?! - etwas bleibt..
Hab Dank auch für dein liebes Willkommen!
Ich lese dich doch so gern!
..grüßt dich syntaxia herzlich
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!