Mein schönstes Gedicht
Mein schönstes Gedicht
schrieb ich noch nicht.
Es ruht in den Schatten,
die die rechten Gedanken
nicht hatten.
Ich weiß,
es liegt noch verborgen,
an seltsamen Orten.
Ich suche schon lange,
mir wird nicht bange,
denn es ist ja schon da.
Das gute Gedicht
mit dem großem Gewicht.
Federleicht fliegt es heran
und eilt wieder fort
zu vergessenem Wort.
Ich finde es wieder,
es besetzt meine Glieder.
Jetzt halt ich es fest
und bau ihm ein Nest.
Noch ist es klein
und fühlt sich allein.
Ich werde es päppeln
und auch mal veräppeln.
Dann lass ich es los
auf weichestem Moos.
Mein schönstes Gedicht
schrieb ich noch nicht.
Sonntagmittag, 3. Januar 2010
Grau ist der Tag und
der Himmel voll Flocken
Kommentare
Brunilein…der Dom steht und stahlt ...und wie…auch im Schnee..eine himmlische Kulisse….. darf ich dir berichten…Domstadtgrüße von der 3 Türmchen-Stadt deiner Seelenblume
Liebe Esther, wie schön, daß Du Dich durch den Schnee zu wortbehagen durchkämpfen konntest. Jeder findet ein anderes Gedicht gut und hat seine Vorlieben. Das ist richtig so. Würden wir alle das gleiche mögen, gäbe es noch mehr Kriege und Verwicklungen.
Schneeflockengrüße schicke ich auch zurück an Dich und frage mich, ob man den Dom überhaupt noch sehen kann. Vielleicht ist er bis zur Spitze eingeschneit ???
Liebe Anna-Lena, das hast du schön gesagt. Wenn es dann dieses wortbehagliche Gedicht geben sollte, werde ich ein neues Wort erfinden und darüber wieder ein schönstes Gedicht versuchen ... LG an Dich
Lieber Helmut, das stimmt. Immer wieder sind wir auf der Suche, aber das ist auch das spannende, daß wir weiter suchen können ... LG von Bruni
Liebste Bruni, jedes deiner Gedichte kann für jemanden „das Schönste“ sein…ich lächle dir zu und schicke Schneeflockengrüße über den Himmel und meine herzlichen Grüße sind bei dir….
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!